Jugendkulturpreis Kunst: Ein Werk schöner als das andere

Landrat Björn Bartels hält eine Rede
Landrat Björn Bartels begrüßte zur Vernissage des Jugendkulturpreises in der Sparte Musik zahlreiche Gäste im Foyer des Landratsamtes. Musikalisch umrahmten Rosalie Schindler und Irma Folger (rechts neben dem Landrat) die Veranstaltung. Foto: Winfried Zang

Wer dieser Tage das Landratsamt Miltenberg besucht, sollte etwas mehr Zeit einplanen, denn im Foyer und im ersten Stock warten noch bis Dienstag, 16. Juni, zahlreiche für den Jugendkulturpreis Kunst eingereichte Werke. Es lohnt sich, denn angesichts der großen Bandbreite der ausgestellten Bilder ist für jeden Kunstgeschmack etwas dabei, jede Stellwand ist sehenswert.

Bei der Vernissage am Dienstag, 5. Mai, zeigte sich Landrat Björn Bartels vor zahlreichen Gästen sehr angetan von der hohen Qualität der Kunstwerke, die im Bereich künstlerisches Gestalten von den Kindern und Jugendlichen erstellt wurden. In den Kategorien Zeichnen/Malen, Plastisches Gestalten – als Einzel- und Gruppenarbeiten –, sowie im Bereich Multimedia seien viele spannende Arbeiten eingereicht worden, stellte Bartels fest.

Die Künstlerinnen und Künstler im Alter von fünf bis 18 Jahren zeigten nicht nur ihre Individualität, sondern in den Gruppenarbeiten auch, dass sie neben ihrer eigenen Kreativität und Individualität aufeinander eingehen können und eine harmonische Gruppenarbeit entstehen kann. Aufgrund der Vielzahl der eingereichten Gruppenarbeiten sei ein Teil im Erlenbacher Jugendzentrum zu sehen, sagte der Landrat und empfahl, auch diese Ausstellung zu besuchen. Den Teilnehmenden bescheinigte er „viel Fantasie und Können“ mit der Auswahl unterschiedlicher Themen und Materialien. Farbenfrohe, aber auch schwarz-weiße Werke, Realistisches und Abstraktes, gemalt und gebaut oder als Film und Homepage – in jedem Werk ließen sich die Vorlieben der Künstlerinnen und Künstler wiederfinden. Dieses Können können nun viele Menschen bewundern. Für Schulklassen und Gruppen bestehe zudem die Möglichkeit, individuelle Termine im Kulturreferat bei Ursula Schneider zu vereinbaren. Wer die digitalen Arbeiten sehen will, könne dies in Kürze auf der Internetseite des Kulturreferats unter www.landkreis-miltenberg.de/themen/kultur-veranstaltungen/kulturpreise-wettbewerbe.html tun, empfahl
Bartels.

Gäste der Vernissage
Die zahlreichen für den Jugendkulturpreis eingereichten Werke lohnen einen längeren Blick. Die Gäste der Vernissage nutzten die Gelegenheit, schauten sich um und diskutierten über die ausgestellten Kunstwerke. Foto: Winfried Zang

Wer die Preise bekommt, sei Aufgabe einer fachkundigen Jury, sagte Bartels, was angesichts der vielen sehr guten Werke sicher keine leichte Aufgabe sei. Der Jury gehören die Galeristin Cornelia König-Becker, der Künstler Joachim Weissenberger, die Kunstlehrerin Claudia Appel und für den digitalen Teil Jörg Meisenzahl (Landratsamt) an.
Das Ergebnis werde man in der Preisverleihung am Sonntag, 21. Juni, von 11 Uhr an in der Frankenhalle Erlenbach erfahren. Dann werden auch die jungen Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich Musik ihre Preise entgegennehmen.  

Einen Dank richtete Björn Bartels zudem an die Mitarbeiterinnen aus dem Bereich Kultur und Veranstaltungen, die die Bilder im Landratsamt aufgehängt und beschriftet haben.  

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von den jungen Musikerinnen Rosalie Schindler und Irma Folger, die die Gäste mit drei Vorträgen erfreuten. Die Gäste nutzten anschließend noch den Abend für Gespräche und die Besichtigung der Werke. Dabei konnten sie sehen, dass es unter den jungen Menschen im Landkreis viele künstlerische Talente gibt. So sind beispielsweise im ersten Stock des Amts die Ergebnisse eines Inklusionsprojekts der Johannes-Hartung-Realschule Miltenberg und der Lebenshilfe im Landkreis Miltenberg zu sehen. Diese resultierten aus der Begegnung von Schülerinnen und Schülern mit acht Menschen mit Behinderung. In Zweiergruppen und einer Dreiergruppe entstanden gegenseitige detaillierte Porträts der Beteiligten, aber auch die Vorlieben der Mitwirkenden wurden verewigt.

Was herauskommt, wenn sich Schülerinnen und Schüler von Albrecht Dürers „Feldhase“ inspirieren lassen, zeigt sich in den schwarz-weiß-Radierungen der Klasse 5a/5b der Theresia Gerhardinger-Realschule Amorbach. Mit feinen Radiernadeln schafften sie es, die feinen Fellstrukturen herauszuarbeiten. Beim Gang durch die Ausstellung ist aber festzustellen: Alle Werke lohnen den Besuch im Landratsamt, auf jeder Stellwand finden sich künstlerische Perlen. Sie beweisen: Um den künstlerischen Nachwuchs muss man sich keine Sorgen machen.

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