Workshop über Emojis und ihre unbekannte Bedeutung
An Jugendleiterinnen und Jugendleiter aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie Inhaberinnen und Inhaber der Jugendleitercard plus wendet sich der Workshop „Emojis Codes und ihre unbekannte Bedeutung“ am Donnerstag, 7. Mai, um 18 Uhr im JUKUZ Aschaffenburg, Kirchhofweg 2. Veranstalter ist die Fachstelle Prävention des Landratsamtes Miltenberg in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendschutz der Stadt Aschaffenburg und dem Stadtjugendring Aschaffenburg.
Emojis sind längst mehr als nur bunte Symbole – sie transportieren Botschaften, Codes und manchmal auch problematische Inhalte. Doch was steckt wirklich dahinter? Während Erwachsene Plattformen wie TikTok oder Instagram häufig als reine Unterhaltungsmedien wahrnehmen, suchen junge Menschen dort auch Zugehörigkeit, Orientierung und manchmal sogar Halt. Diese unterschiedlichen Perspektiven führen leicht zu Missverständnissen – insbesondere dann, wenn man nicht dieselbe „Sprache“ spricht.
Und damit sind nicht nur Worte gemeint, sondern auch Emojis. Emojis ersetzen nonverbale Signale, helfen beim Ausdruck von Emotionen und werden je nach Community unterschiedlich verwendet. Teilweise existieren feste Bedeutungen oder Codes, die für Außenstehende nicht sofort verständlich sind.
Im Workshop werfen die Teilnehmenden gemeinsam einen Blick auf die verborgenen Bedeutungen von Emojis und deren Nutzung im Alltag junger Menschen. Anhand praxisnaher Beispiele aus der Kinder- und Jugendarbeit werden aktuelle Entwicklungen, mögliche Risiken sowie der Umgang mit diesen Codes thematisiert.
Die Anmeldung zum Workshop ist bis Montag, 4. Mai, online unter https://JUKUZab.ticketmachine.de/en möglich, weitere Informationen gibt es in der Fachstelle Prävention (E-Mail: praevention-jugendarbeit@lra-mil.de).