Trotz großer Hitze 260.000 Kilometer beim Stadtradeln gefahren

Trotz der Hitze im Aktionszeitraum vom 8. bis 28. Juni 2026 war die Aktion Stadtradeln auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg: Rund 1.500 Radfahrerinnen und Radfahrer legten etwa 260.000 Kilometer zurück und konnten dadurch rund 43 Tonnen CO2 einsparen. Diese beeindruckende Bilanz hat Landrat Björn Bartels bei der Siegerehrung der Aktion am Sonntag, 28. September, auf der Wörther Kerb gezogen.

Vor zahlreichen Besucherinnen und Besuchern freute sich zunächst Wörths Bürgermeister Stephan Lehmair, dass Wörth als Ort für die Siegerehrung ausgewählt worden sei. Laut Landrat Björn Bartels gibt es die Aktion mittlerweile in 25 Ländern, der Landkreis Miltenberg sei seit 2018 an Bord. Die Idee sei einfach, aber wirkungsvoll: Innerhalb von drei Wochen sollen möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Das spare nicht nur CO2 ein, man tue darüber hinaus etwas für die Gesundheit und setze ein Zeichen für Klimaschutz. Alle, die im Landkreis Miltenberg wohnen, arbeiten oder eine Schule besuchen, könnten mitmachen, so der Landrat. Das mache als Einzelner Spaß, aber auch in Teams in Vereinen, Schulen und Firmen. Mit den geradelten Kilometern könne man den Erdball sechseinhalb Mal umrunden, rechnete Bartels vor und ging zur Siegerehrung über.

Landkreiswertung: In der Einzelwertung hatte wieder Stefan Klein mit 4.050 Kilometern und 664 eingesparten Kilogramm CO2 die Nase vorne. Zweiter wurde wie im Vorjahr Wolfgang Winter mit 2.453 Kilometern und 402 Kilogramm eingespartem CO2, Dritter wurde Thomas Weber (2.217 Kilometer, 364 Kilogramm eingespartes CO2).

Das größte Team und gleichzeitig das mit den meisten Kilometern auf dem Tacho war „Everesting Heppdiel“ mit 95 Radelnden, 32.214 Kilometern und 5.283 Kilogramm eingespartem CO2. Zweiter wurde „Eichenbühl On Tour“ (65 Radelnde, 17.577 Kilometer, 2.883 Kilogramm eingespartes CO2) vor dem Team der WIKA Klingenberg (59 Radelnde, 15.639 Kilometer, 2.565 Kilogramm eingespartes CO2). Stolz auf die zwei erstplatzierten Teams, die beide aus Eichenbühl kommen, zeigte sich auch Eichenbühls Bürgermeister Mathias Krischke, der zur Siegerehrung gekommen war und gratulierte.

Schulwertung: Auch die Schulen beteiligten sich wieder fleißig am Stadtradeln. Das größte Team mit 431 Radelnden stellte erneut das Miltenberger Johannes-Butzbach-Gymnasium, mit 29.652 Kilometern und 4.863 Kilogramm eingespartem CO2 legte man auch die meisten Kilometer zurück. Das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld kam mit 73 Radelnden auf Rang zwei der Teamwertung, mit 10.657 Kilometern und 1.748 Kilogramm eingespartem CO2 wurde man Dritter in der Kilometerwertung. Mit 60 Radelnden landete die Staatliche Realschule Elsenfeld auf Rang 3 der Teamwertung. Die Main-Limes-Realschule Obernburg schob sich in der Teamkilometerwertung mit 11.654 Kilometern und 1.911 Kilogramm eingespartem CO2 auf Rang 2.

Der Landrat und der Mobilitätsbeauftragte des Landkreises, Tim Haas, übergaben Urkunden und Präsente an die jeweils drei Bestplatzierten jeder Kategorie. Laut Landrat Björn Bartels habe aber jeder, der mitgefahren sei, dazu beigetragen, dass die Aktion Stadtradeln auch in diesem Jahr ein großer Erfolg geworden sei.

Gruppenfoto der Bestplatzierten
Glückwünsche für die Bestplatzierten des Stadtradelns überbrachten (von links) Wörths Bürgermeister Stephan Lehmair und Landrat Björn Bartels, Eichenbühls Bürgermeister Mathias Krischke (vierter von links) und Mobilitätsbeauftragter Tim Haas. Foto: Winfried Zang

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