Stiftung Altenhilfe unterstützt Rohe’sches Altenheim mit 9.360 Euro
Viele bunte, in die Höhe gehaltene „Danke“-Schilder haben im Altenheim der Rohe’schen Stiftung Kleinwallstadt gezeigt: Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal sind äußerst dankbar für die Gegenstände und Fortbildungen, die die Stiftung Altenhilfe im Laufe der letzten Jahrzehnte ermöglicht hat. Auch im Jahr 2025 konnten so Gegenstände und Weiterbildungen im Wert von 9.360 Euro realisiert werden.
Zur Spendenübergabe am Donnerstag, 9. April, war nicht nur Bürgermeister und Altenheimpate Thomas Köhler mit Ehefrau gekommen, auch die Witwe des ehemaligen Landrats Roland Schwing, der die Stiftung Altenhilfe ins Leben gerufen hatte, war als Ehrengast dabei. Die Stiftung Altenhilfe sei immer noch einmalig in Deutschland, stellte Einrichtungsleiterin Kerstin Weckwerth fest. 1993 gegründet, hat die Stiftung seit dieser Zeit zahlreichen stationären und ambulanten Einrichtungen Anschaffungen ermöglicht, die von den Krankenkassen nicht finanziert würden, die aber die Lebensqualität in den Pflege- und Altenheimen deutlich verbessern.
Gemeinsam mit dem Heimbeirat überlege man, welche Gegenstände man brauche, erklärte Weckwerth. So habe man im vergangenen Jahr beispielsweise eine Unterglasmarkise für die Terrasse im Wohnbereich für 11.851 Euro anschaffen können, für die die Stiftung 5.000 Euro zugeschossen habe. So sei die Terrasse bei hohen Temperaturen nun angenehm temperiert, was auch den vielen Gruppenstunden zugutekomme, die dort im Freien stattfinden. Auch das Raumklima im angrenzenden Wohnzimmer sei nun deutlich besser geworden. Bewilligt worden seien weiterhin zwei Zuschüsse von 580 und 480 Euro für zwei Seminare und Workshops.
Eine enorme Erleichterung für das Pflegepersonal und die Bewohnerinnen und Bewohner sei die für 3.760 Euro angeschaffte und mit 3.300 Euro bezuschusste Aufsteh- und Umsetzhilfe, stellten Weckwerth und Angelika Drinhaus, Leitung Sozialer Dienst, fest.
Insgesamt, schätzte Einrichtungspate Thomas Köhler, habe das Altenheim im Laufe der Jahrzehnte sicherlich 300.000 Euro von der Stiftung Altenhilfe bekommen. Köhler, der nicht mehr zur Wahl als Bürgermeister angetreten war und der in der Zusammenkunft verabschiedet wurde, bezeichnete seine Arbeit als Pate als sehr angenehme Aufgabe, die er von Anfang an immer gerne erfüllt habe. Die Stiftung Altenhilfe sei „eine tolle Sache“, stellte er fest und würdigte den ehemaligen Landrat Roland Schwing für die Umsetzung dieser herausragenden Idee. Mit viel Beifall würdigten Personal und Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung den Einsatz des Mannes, dessen Amtszeit in Kürze zu Ende sein wird. Köhler habe seine Aufgabe immer ernst genommen und sei in jedem Jahr bei mehreren Gelegenheiten im Altenheim gewesen, lobte auch Einrichtungsleiterin Weckwerth den scheidenden Bürgermeister. Nun freue man sich vom 1. Mai an auf eine hoffentlich gute Zusammenarbeit mit dem designierten neuen Vorsitzenden der Stiftung Altenhilfe, Landrat Björn Bartels, so Weckwerth.