„Lost & Dark Places im Spessart“ im Landratsamt eröffnet

Stellvertretender Landrat Bernd Schötterl eröffnet im Foyer des Landratsamts die Ausstellung.
Stellvertretender Landrat Bernd Schötterl freute sich über neue Kunst im Foyer des Landratsamts. Foto: Helena Wilmerding

Mit einer stimmungsvollen Vernissage ist am Mittwochabend im Foyer des Landratsamts Miltenberg die Ausstellung „Lost & Dark Places im Spessart“ eröffnet worden. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um die eindrucksvollen Fotografien des Foto- und Filmclubs Kleinwallstadt erstmals zu erleben.

Stellvertreter des Landrats Bernd Schötterl begrüßte die Besucherinnen und Besucher und zeigte sich erfreut über das rege Interesse an der Ausstellung. In seiner Ansprache verwies er darauf, wie vielfältig das Foyer in den vergangenen Wochen genutzt worden sei – zuletzt unter anderem für die Ausstellung der Werke von Kindern sowie als Wahllokal. Umso schöner sei es, nun wieder Kunst im Landratsamt präsentieren zu können.

Die Fotografien führen die Betrachterinnen und Betrachter an besondere Orte im Spessart – zu verlassenen Gebäuden, geheimnisvollen Plätzen und historischen Ruinen. „Sicher erkennen wir den einen oder anderen Ort wieder – auch wenn er in der fotografischen Darstellung manchmal ganz anders auf uns wirkt“, so Schötterl.

Zwei Personen schauen sich gerade ein Bild der Ausstellung an.
Die Fotografien regten viele Besucherinnen und Besucher zu Gesprächen an. Foto: Helena Wilmerding

Der Vorsitzende des Foto- und Filmclubs Kleinwallstadt, Harald Metzger, gab Einblicke in die Entstehung der Ausstellung. Eine mit Stecknadeln versehene Karte zeigt die zahlreichen Orte, an denen die Aufnahmen entstanden sind. Anhand eines Beispiels aus der Geschichte der Burgruine Wildenstein verdeutlichte er zudem, wie eng Fotografie, Geschichte und regionale Besonderheiten miteinander verbunden sind.

Auch Dr. Jürgen Jung vom Verein Burglandschaft Spessart und Odenwald betonte die besondere Bedeutung der gezeigten Motive. Burgen und Ruinen seien prägende Elemente der Region und wichtige kulturelle Zeugnisse. Gerade ihr teils geheimnisvoller, unvollständiger Zustand mache ihren besonderen Reiz aus. „Diese mystischen Orte und Plätze passen hervorragend zum Thema der Ausstellung“, so Jung, der sich für die fotografische Auseinandersetzung mit den historischen Stätten bedankte.

Für eine besondere Atmosphäre sorgten die musikalische Begleitung durch die Mittelaltergruppe der Burglandschaft Spessart und Odenwald mit Jürgen Jung und Toni Hofmann, sowie eine Lesung durch Harald Metzger aus dem Buch „Lost & Dark Places Spessart: 33 vergessene, verlassene und unheimliche Orte“, die den Abend stimmungsvoll umrahmten.

Die Ausstellung „Lost & Dark Places im Spessart“ ist noch bis zum 29. April 2026 im Foyer des Landratsamts Miltenberg zu sehen. Interessierte können die Werke zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.

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