Inklusive Filmreihe „Kino für uns alle“ geht in das achte Jahr
Die inklusive Filmreihe „Kino für uns alle“ geht in das mittlerweile achte Jahr. Gemeinsam präsentieren die Lebenshilfe im Landkreis Miltenberg, der Bundesselbsthilfe-Verband Kleinwüchsige Menschen und die Kommunale Behindertenbeauftragte im Landratsamt, Nadja Schillikowski, in Kooperation mit der Kino Passage in Erlenbach wieder Filme, die auch für Menschen mit Beeinträchtigungen gut wahrnehmbar sind – unter anderem dank einer induktiven Höranlage im Kinosaal, die auch auf Hörgeräte abgestimmt ist. Die Smartphone-App GRETA macht darüber hinaus bei einigen Filmen Audiodeskriptionen und Untertitel zugänglich. Der Eintritt beträgt für alle Filme jeweils sechs Euro. Bei allen Filmen besteht zudem die Möglichkeit, sich im Anschluss bei Gesprächen gemütlich zusammenzusetzen.
Den Auftakt der Filmreihe bildet am Donnerstag, 5. März, um 19.15 Uhr der Film „Wochenendrebellen“, der in der Version mit deutschen Untertiteln gezeigt wird. Dabei handelt es sich um eine 109-minütige warmherzige Komödie über einen Vater, der versucht, mit seinem autistischen Sohn einen Lieblingsfußballverein zu finden. Sie klappern daher alle Vereine der ersten, zweiten und dritten Liga in ganz Deutschland ab...
In den Hauptrollen sind Florian David Fitz und Cecilio Andresen zu sehen.
Weiter geht es mit „Mord im Miltenberger Schwarzviertel“ und „Open Ocean“, die am Donnerstag, 25. Juni, um 19.15 Uhr gezeigt werden. Zunächst wird der Kurzfilm „Mord im Miltenberger Schwarzviertel“ vorgeführt. Das inklusive Kurzfilmprojekt der Lebenshilfe Miltenberg wurde mit dem Familiale-Filmpreis ausgezeichnet und wird anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums gezeigt. Die Geschichte: Aufregung in Miltenberg: Der Metzger ist samt seiner Ehefrau verschwunden und ein Nachbar hat das Paar am Tag zuvor beobachtet, wie es etwas im Garten verbuddelt hat. Ist im beschaulichen Schwarzviertel etwa ein Verbrechen geschehen? Neben dem Film wird auch die Entstehung des Filmprojekts in zwei „Making Of“-Filmen gezeigt.
Der 46 Minuten lange Dokumentarfilm „Open Ocean“, der im Anschluss gezeigt wird, gibt Einblicke in die Welt des inklusiven Surfens im Norden Portugals, wo Menschen mit und ohne Behinderung Barrieren überwinden, um ihrer Leidenschaft nachzugehen. Der Film konzentriert sich auf die Geschichten von Hannes, Fritzi und Malin, die den Ozean aus ganz individuellen Perspektiven erleben. „Open Ocean“ ist mehr als nur ein Film über das Surfen. Er ist eine inspirierende Reise und nimmt die Zuschauer mit, wie Menschen mit unterschiedlichen Herausforderungen Barrieren überwinden, um ihrer Leidenschaft nachzugehen. Der Film wird in der deutschen Version mit Untertiteln gezeigt.
Zum Vormerken: Im zweiten Halbjahr sind die Filme „Ganzer Halber Bruder“ (24. September) und „Ich bin Sam“ (17. Dezember) geplant.