21 Grundschulen kämpfen um den Fußball-Titel
Beste Bedingungen, packende Spiele und eine beeindruckende Beteiligung haben den Grundschul-Cup in Großwallstadt zum Fußballfest für den Nachwuchs gemacht. Mit den Schulsiegern aus 21 der 24 Grundschulen des Landkreises verzeichnete das Turnier eine außergewöhnlich hohe Beteiligung.
Bereits im Vorfeld hatten die Schulen ihre jeweiligen Vertreter in schulinternen Turnieren ermittelt, die nun in Großwallstadt um den Titel spielten. Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich von Beginn an ein abwechslungsreiches Turnier mit zahlreichen spannenden Begegnungen. Auf allen Spielfeldern wurde um jeden Ball gekämpft, enge Partien sorgten bis zum Schlusspfiff für Spannung. Für zusätzliche Atmosphäre sorgten die lautstarken Fankurven der mitgereisten Mitschülerinnen und Mitschüler sowie der Lehrkräfte, die ihre Teams engagiert unterstützten. Turnierleiter Manuel Seubert koordinierte das Turnier gemeinsam mit seinem Organisationsteam und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Eine besondere Aufgabe übernahmen dabei die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse der Mittelschule Großwallstadt: Sie leiteten die Begegnungen als Schiedsrichter souverän und trugen damit wesentlich zum fairen Verlauf des Turniers bei.
Im Finale setzte sich die Grundschule Sulzbach durch und sicherte sich somit den Turniersieg. Platz zwei ging an die Grundschule Weilbach, Rang drei belegte die Grundschule Eichenbühl. Die Grundschule Wörth komplettierte als Viertplatzierter das Spitzenfeld.
Der Grundschul-Cup bewies einmal mehr, dass der Fußballnachwuchs im Landkreis nicht nur mit spielerischem Können, sondern vor allem mit Begeisterung, Teamgeist und Fairness überzeugt. Manche gelungene Kombination und mancher sehenswerte Torabschluss hätten dabei durchaus das Potenzial gehabt, auch den einen oder anderen Nationalspieler zum Schmunzeln – oder vielleicht sogar zum Mitschreiben – zu bewegen. An Einsatzwillen, Spielfreude und Leidenschaft fehlte es den Nachwuchstalenten in Großwallstadt jedenfalls zu keiner Zeit.
Manuel Seubert