Faxe Müller – Skulpturen Wolfgang Hein – Materialbilder

Alte Dorfkirche Hausen (Hauptstraße 42)

Skulptur von Faxe Müller
Foto: Zeitgenössische Aktuelle Kunst e.V., kurz : ZAK e.V.

In der Ausstellung treffen die raumgreifenden, dynamischen Stahlskulpturen des Metallbildhauers Faxe Müller und die minimalistischen, reduzierten Wellpappereliefs des Papierskünstlers Wolfgang Hein zusammen.

Vernissage 05.04. um 11.00 Uhr
Öffnungszeiten: Sa./So. 14.00-17.00 Uhr

KONTRAPUNKT

Faxe Müller, Jossgrund – Skulpturen
Wolfgang Hein, Kälberau – Materialbilder

In der Ausstellung begegnen sich zwei gegensätzliche Positionen: Faxe Müllers dynamische Stahlskulpturen aus Cortenstahl und Wolfgang Heins reduzierte Wellpappereliefs.
Müllers abstrahierte, geschmeidige Formen überraschen trotz ihres Materials mit Leichtigkeit. Im Spannungsfeld von Ruhe und Bewegung entfalten sie – als Solitär oder Paar – eine starke Präsenz. Licht und Schatten betonen den Kontrast von Schwere und Eleganz; die verschlungenen Formen laden zur Umrundung ein.
Hein zerlegt Wellpappe in kleine Elemente und macht deren innere Struktur sichtbar. In seriellen Ordnungen oder freien Verdichtungen entstehen differenzierte Reliefs. Das schlichte Verpackungsmaterial wird zu subtilen Bildflächen transformiert.

Im Kontrast entwickeln beide Positionen eine eigenständige, harmonische Gesamtästhetik.

Statement Faxe M. Müller:

Keilförmige Körper bilden die Grundlage meines bildnerischen Formenvokabulars. Die an der geometrischen Keilform orientierten Skulpturen schöpfen ihre Kraft aus der realen Erscheinung im Raum.
Die Skulpturen wirken stark durch Licht und Schatten. Die Weichheit der gebogenen Fläche steht im Kontrast zur Härte der Kante. Durch leichte Verdrehungen der Keilformen und durch das Verhältnis von Form und Linienführung entsteht eine bewegte Spannung.
Die jüngst entstandenen Skulpturen basieren auf Keilformen, die zu einer langen, linearen Form ausgezogen werden, sich dann aufrollen, umschlingen und verdrehen. Die Skulpturen werden im digitalen 3DVerfahren entwickelt, dann in flächige Elemente, geschnitten, gerundet, verdreht, verschweißt und geschliffen.
Manche wirken filigran und leicht, andere dicht und kompakt. Licht und Schatten spielen auf Kanten und Flächen und verstärken ihre Dynamik und ihre räumliche Erscheinung.

Programm: ZAK-Zeitgenössische Aktuelle Kunst e.V.

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