AufgabeJagd- und Fischereiwesen

Die Untere Jagd- und Fischereibehörde im Landkreis Miltenberg ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Jagd und das Fischereiwesen.

Aktuelle Informationen:

>> Pressemitteilung vom 03.02.2021: Wölfe im Odenwald gesichtet

>> „Aktuelle Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Jagdwesen“ (PDF)

>> Aktuelle Informationen zu Fischerei und Fischereiaufsicht während der Ausgangssperre (PDF)

Keine Beschränkungen der Jagdausübung durch die Corona-Pandemie bei Schwarzwild
Keine Beschränkungen der Jagdausübung durch die Corona-Pandemie bei Schwarzwild
Durch die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt seit dem 16. Dezember 2020 für die Jagdausübung folgendes:
Es sind die Regelungen zur Ausgangssperre von 21 – 05 Uhr zu beachten. Danach ist der Aufenthalt in dieser Zeit außerhalb der eigenen Wohnung untersagt, es sei denn, es liegt einer der Ausnahmegründe des § 3 Nr. 1 bis 7 der 11. BayIfSMV vor.
Die Ausübung der Jagd auf Schwarzwild zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest stellt einen Ausnahmegrund im Sinn des § 3 Nr. 7 der 11. BayIfSMV dar und begründet während der nächtlichen Ausgangsbeschränkung die Zulässigkeit des Aufenthalts außerhalb der eigenen Wohnung.

Zulässigkeit von Bewegungsjagden: 
Auch in Deutschland wurde bei Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen. Zur Reduktion der Schwarzwildpopulation sind Bewegungsjagden ein wichtiger Baustein. Um diese zu ermöglichen, hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten den Weg auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung eröffnet.Die Ausnahmegenehmigung kann beim Landratsamt beantragt werden. Die Ausnahmegenehmigung kann nach einer aktuellen Vereinbarung zwischen Landwirtschafts- und Gesundheitsministerium vom 04.12.20 auch für einen längeren Zeitraum oder mehrere Veranstaltungen erteilt werden. Dies bitte konkret im Antrag darstellen.

Verhaltensmaßnahmen für Jäger wegen der nach wie vor auch Deutschland bedrohenden Afrikanischen Schweinepest 
Außer den Ausbruchsherden in Belgien gibt es den ersten Fall in der süd-östlichen Slowakei. In Polen verzeichneten die Behörden im Jahr 2019 48 Fälle in schweinehaltenden Betrieben und insgesamt 1.943 Fälle bei Wildschweinen (Stand 12.11.2019), mit einer steten Ausbreitungstendenz nach Westen.

Neben der Reduktion der Schwarzwildpopulation, ist die Einhaltung von Hygienemaßnahmen ein wirksames ASP-Präventionsmittel. Hier kommt der Jägerschaft eine zentrale Rolle zu, bitte beachten Sie dazu diese Hinweise (pdf)

Anreizprogramm für die bayerische Jägerschaft
WildschweineDer Ministerrat hatte in seiner Sitzung vom 19. Dezember 2017 auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) ein Anreizprogramm für die bayerische Jägerschaft beschlossen. Für das Erlegen von Schwarzwild bekommen die Jäger nun eine Aufwandsentschädigung.

Die Jagdausübungsberechtigten können bis zum 15.07.2021 ihre Erstattungsanträge für das Jagdjahr 2020/2021 mit Eigenerklärung zusammen mit der bestätigten Streckenliste über die Schwarzwild-Förderstelle des Bayerischen Jagdverband e.V. in Mauth einreichen. Aktuelle Antragsinformationen dazu können im Wildtierportal https://www.wildtierportal.bayern.de/jagd/242064/index.php eingesehen werden. Die Zusendung der durch die Jagdbehörde bestätigten Streckenliste kann bei uns schriftlich (auch per Email oder Fax) erbeten werden.

Für den Zeitraum vom 1. Dezember 2020 bis 31. März 2021 werden die bisherigen 20 € pro Stück Schwarzwild auf 70 € erhöht, ausgenommen bleiben die für die Aufzucht der Jungtiere notwendigen Elterntiere.
Ab dem 16. Dezember sind durch den antragsstellenden Jagdausübungsberechtigten alle in der Streckenliste aufgeführten Wildschweine durch eine zusätzliche Dokumentation zu plausibilisieren.

Dies kann erfolgen durch:

  • Fotographie mit Angabe des Reviers sowie des Datums der Erlegung, oder 
  • schriftliche Bestätigung der durchgeführten Trichinen-Untersuchung, oder 
  • Abgabebestätigung an EU-zugelassenen Wildverarbeitungsbetriebe, oder 
  • Entsorgungsbestätigung einer Tierkörperbeseitigungsanstalt.

Die Dokumente sind drei Jahre nach erfolgter Auszahlung aufzuheben und anlassbezogen und/oder auf Grundlage einer risikoorientierten stichprobenartigen Verifizierung der eingereichten Erstattungsanträge für das betreffende Jagdjahr dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit als zuständiger Bewilligungsbehörde vorzulegen.

Aufhebung der Schonzeiten bei Schwarzwild
Mit Ministerialschreiben vom 13.03.2018 informierte das Landwirtschaftsministerium die nachgeordneten Behörden, dass angesichts der Risikolage durch die Afrikanische Schweinepest bundesweit mit Inkrafttreten zum 14.03.2018 eine ganzjährige Jagdzeit auf Schwarzwild eingeführt wird. Dies bedeutet, dass die bisher für Keiler und Bachen geltende Schonzeit vom 01. Februar bis 15. Juni aufgehoben ist. Der Elterntierschutz ist jedoch weiterhin zu beachten.

Aufgaben / Dienstleistungen

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NameTelefonTelefaxZimmer Nr.E-Mail
Regina Groll
Sachgebietsleiterin
09371 501-30609371 50179-306113E-Mail-Adresse des Ansprechpartners
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