21.06.2019

Pressemitteilung Es ist Sonnenzeit…Solarkataster sorgt für sonnige Aussichten

Ist mein Dach für Photovoltaik oder Solarthermie geeignet? Wie groß muss eine Photovoltaik- Anlage sein, damit sie den Eigenverbrauch deckt? Wie wirkt sich der Einsatz eines Batteriespeichers auf meinen Eigenverbrauch aus? Diese und weitere Fragen beantwortet seit nun vier Jahren das Solarkataster der Region Bayerischer Untermain online unterwww.solarinitiative-untermain.de.

Mit wenigen Klicks können Hausbesitzer hier ermitteln, wieviel Strom oder Wärme auf dem eigenen Dach erzeugt werden kann und ob sich eine Investition in Photovoltaik oder Solarthermie rechnet. Dabei berücksichtigt das System sogar, ob und wie lange ein Dach möglicherweise durch Vegetation oder benachbarte Häuser verschattet wird.

Insgesamt umfasst das Kataster 248.000 Gebäude in der Stadt Aschaffenburg und in den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg - mehr als 60 Prozent der Dachflächen sind für die solare Nutzung geeignet. Die Nutzung ist für jedermann kostenlos, alle Informationen sind hersteller- und produktneutral. Die Anwendung ist komfortabel und leicht zu bedienen, anhand der Einfärbung eines Gebäudes kann dessen Eignung abgelesen werden. Weitere Informationen und Werkzeuge wie Modulplatzierung und Wirtschaftlichkeitsberechnung stehen per Klick zur Verfügung. Mit der neuesten Funktionalität kann nun auch ermittelt werden, inwiefern sich ein Elektroauto auf den Eigenverbrauch auswirkt. Das Kataster soll auf keinen Fall eine Fachplanung ersetzen und ermöglicht auch keine Einschätzung über die Tragfähigkeit des Daches. Allerdings bietet die übersichtliche Zusammenfassung der eigenen Anlagenkonfiguration eine gute Basis, um vom Installateur ein konkretes Angebot erstellen zu lassen. Ausschnitt aus dem Kataster (Quelle: tetraeder/ www.solarkataster-untermain.de).

An der Entwicklung der Zugriffszahlen lässt sich auch das wiedererwachte Interesse an der Fotovoltaik ablesen. 2018 wurden im Durchschnitt monatlich über 380 Zugriffe auf das Kataster verzeichnet, gut 120 mehr als im Vorjahresdurchschnitt. Auch im laufenden Jahr zeichnet sich ein ähnlich hohes Interesse ab. Damit bleibt das System, das von den Klimaschutzmanagern der Stadt Aschaffenburg und der beiden Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg initiiert und unter der Regie der Energieagentur Bayerischer Untermain umgesetzt worden ist, ein wichtiger Baustein der regionalen Energie- und Klimaschutzstrategie.

 2019-06-21_Landkreis Miltenberg - Pressearchiv 
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Ausschnitt aus dem Kataster (Quelle: tetraeder/ www.solarkataster-untermain.de)

 

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