03.05.2018

Pressemitteilung Unterwegs in Sachen Geo-Naturpark: Dr. Stefani Fey legt ein hohes Tempo vor

Seit gerade einmal vier Monaten ist sie nun im Amt – und hatte seinerzeit angekündigt, schnellstmöglich nicht nur alle Mitgliedskommunen und Vorstandsmitglieder zu besuchen, sondern auch Kooperationspartner und Ehrenamtliche kennen zu lernen. Dies setzt sie nun Woche für Woche mit Energie, Nachdruck und einer Kilometerbilanz um, die sich sehen lassen kann: Mehr als 4500 km hat sie inzwischen in der Region zurückgelegt, fast alle Mitglieder des Vorstands sowie zahlreiche Bürgermeister besucht und freut sich dabei besonders über die positive Resonanz, die sie erfährt. Hierbei kommt ihr auch entgegen, dass sie in der Region sowohl beruflich als auch über ihr ehrenamtliches Engagement bereits bestens vernetzt ist. Nun in neuer Funktion unterwegs, bietet sich zudem das Aufeinandertreffen mit ehemaligen Weggefährten, wie etwa Studienkollegen aus Unizeiten, gleich als Potenzial für eine fruchtbare Zusammenarbeit an.

So steht derzeit eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Reiss-Engelhorn-Museen (Mannheim) und dem Geo-Naturpark kurz vor dem Abschluss. Geplant ist eine Kombination der Museums-Ausstellung „Einfach tierisch“, in der es um Dinosaurier und Drachen geht, mit erlebnisreichen Erkundungstouren in die Region des Geo-Naturparks. Dort haben vor Jahrmillionen nicht nur Dinos gelebt, sondern man kann dort auch auf den Spuren von Siegfried dem Drachentöter wandeln und ein Drachenmuseum besuchen. Die Vorbereitungen zu beiden Themen laufen bereits auf Hochtouren.

Daneben ist es Fey wichtig, im Rahmen ihrer Antrittsbesuche und Gespräche zu signalisieren, dass es ihr auf eine überlegte, kontinuierliche Weiterentwicklung des Geo-Naturparks ankommt – sowohl in Bezug auf die Erholungseinrichtungen wie auch auf die vielen Angebote zu Erdgeschichte, Natur, Kultur und Umweltbildung. Dabei wird sie auch neue Schwerpunkte setzen – aber behutsam, mit Augenmaß, denn Schnellschüsse sind nicht ihre Art. Und so geht sie nun Stück für Stück und wohl überlegt neue Vorhaben an und hat dabei sowohl die lokalen wie auch die internationalen Aspekte im Blick, die in der Summe für den Fortbestand der UNESCO-Auszeichnung wichtig sind. Das Konzept geht auf, wie die vielen konstruktiven Gespräche, umgesetzten Projekte und neu angestoßenen Vorhaben zeigen.

So hat Fey sich angesichts ihres ambitionierten Terminplans sogar bereits die Zeit genommen, zahlreiche Ehrenamtliche des Geo-Naturparks, wie etwa die Wegemarkierer und Geopark-vor-Ort-Begleiter, kennen- und schätzen zu lernen. Derzeit führt sie darüber hinaus, unterstützt durch ihr Team, eine neue Geopark-vor-Ort-Ausbildung für die Kommunen Lampertheim, Viernheim und Bürstadt durch. Ebenfalls in Vorbereitung befindet sich eine neue Ranger-Ausbildung, denn die Nachfrage nach hochwertiger Umweltbildung steigt stetig an – eine erfreuliche Entwicklung, die der Geo-Naturpark gerne durch entsprechende Angebote unterstützt.

Zukunftsorientiert ist auch das Engagement im schulischen Bereich. So erhält das Burkhardt-Gymnasium in Buchen, langjähriger Partner des Geo-Naturparks, bei der Bewerbung zur UNESCO Projektschule entsprechende Unterstützung – eine neue Facette der Bildungs-Zusammenarbeit, in die auch die weiteren UNESCO-Projektschulen der Region einbezogen werden sollen. Auch der diesjährige Geo-Naturparktag am 9. Juni findet an einem besonderen Ort statt - der Martin-Luther-Schule in Rimbach, die die Auszeichnung „Naturparkschule“ trägt.

Eine Erweiterung plant Fey auch in Bezug auf die Projekte, die der Geo-Naturpark in der Region fördert - dabei wird sie einen stärkeren Fokus auf den Naturschutz legen, eine der originären Aufgaben des Geo-Naturparks. Die Natur- und Kulturlandschaft des Geo-Naturparks mit ihren Jahrmillionen alten Wurzeln bildet aber auch wichtige Grundlage für den Tourismus sowie für die Bewohner der Region, die dieses Potenzial durch entsprechende Angebote umso besser nutzen können. So ist die Landschaft ideal zum Kraft tanken, bietet Ruhe und Raum, um kreative Ideen zu entwickeln, aber auch zum Genießen regionaler Köstlichkeiten und besonderer Gastfreundschaft.

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„Eben eine Kombination aus Bewahren, Gestalten und Entwickeln – und dazu wird der Geo-Naturpark auch in Zukunft gemeinsam mit seinen Mitgliedern, Partnern und Unterstützern seinen Beitrag leisten - für eine lebenswerte und für die Zukunft gewappnete, leistungsstarke Region, die sich ihrer Wurzeln und ihrer Schätze bewusst ist“, so Fey, die kürzlich sogar schon den Untergrund des Geo-Naturparks erkundet hat – bei einer Exkursion in die Grube Marie in Weinheim-Hohensachsen.

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