28.06.2019

Pressemitteilung Hohe bis höchste Waldbrandgefahr in Unterfranken: Regierung ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an

Aufgrund der aktuellen Trockenheit und den hohen Temperaturen steigt auch in Unterfranken zunehmend die Waldbrandgefahr. Die Regierung von Unterfranken ordnet daher im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken für Samstag, den 29. Juni bis vorläufig Montag, 1. Juli 2019 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Die Regierung von Unterfranken erwartet auch in nächsten Tagen nach den Meldungen des Deutschen Wetterdienste keinen nennenswerten flächendeckenden Regen, so dass sich die Gefahrenlage weiter verschärften wird. Aktuell besteht in Unterfranken bereits eine hohe Waldbrandgefahr. Am Sonntag wird sogar die höchste Gefahrenstufe flächendeckend in ganz Unterfranken erreicht, die am Montag nach den derzeitigen Prognosen in weiten Teilen Unterfrankens auch noch andauern wird.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt (am Samstag von Mainbullau, am Sonntag von Hettstadt und am Montag von Mainbullau aus). Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt (am Samstag von Schweinfurt-Süd, am Sonntag von Haßfurt und am Montag von Schweinfurt-Süd aus) genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges finden Sie im Internet unter: www.lrst-ufr.de. Ergänzende Informationen zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz erhalten Sie zudem auch im Internet-Angebot der Regierung von Unterfranken unter der Adresse www.regierung.unterfranken.bayern.de > Aufgaben > Sicherheit + Kommunales > Luftbeobachtung.
Im Übrigen wird nochmals auf die Pressemitteilung zur Vermeidung von Bränden Bezug genommen.
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