17.08.2018

Pressemitteilung Waldbrandgefahr erreicht in weiten Teilen Unterfrankens erneut höchste Gefahrenstufe

Regierung ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an.

Würzburg (ruf) – Die seit Monaten auch in Unterfranken anhaltende andauernde strukturelle Trockenheit und die daraus resultierende Dürreperiode halten weiter an. Zwar gestalten sich Tageshöchsttemperaturen und Sonnenscheindauer zwischenzeitlich etwas wechselhaft, nen-nenswerter flächendeckender Regen blieb aber aus. Für Freitag ist sehr hohe Waldbrandge-fahr prognostiziert und für Sonntag hohe Waldbrandgefahr. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken hiermit im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken am Freitag, 17.08.2018 und am Sonntag, 19.08.2018 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Wald-brandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.
Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unter- franken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt (am Freitag von Mainbullau aus). Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt (am Freitag von Schweinfurt-Süd aus). Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Hohe und regi-onal sogar sehr hohe Brandgefahr besteht auch im offenen, nicht abgeschatteten Ge-lände, etwa auf abgeernteten Getreidefeldern oder Flächen mit abgestorbener Wildgra-sauflage ohne grünen Unterwuchs.
Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbe-obachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungs-staffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.
Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges finden Sie im Internet unter: www.lrst-ufr.de. Ergänzende Informationen zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz erhalten Sie zudem auch im Internet-Angebot der Regierung unter der Adresse http://www.regierung.unterfranken.bayern.de

© 2011 Landratsamt Miltenberg | Brückenstr. 2 | 63897 Miltenberg | Tel: 09371 501-0
Fernwartung