20.06.2018

Pressemitteilung Waldbrandgefahr in Unterfranken wieder hoch

Nach einigen Regenfällen und etwas weniger heißen Tagen kehrt der Sommer nach Unterfranken morgen nicht nur astronomisch zurück. Aufgrund der langen Sonnenscheindauer und den erwarteten hochsommerlichen Temperaturen steigt insoweit auch die Waldbrandgefahr in Unterfranken wieder an. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken für das kommende Wochenende von Samstag, 23. Juni 2018 bis Sonntag, 24. Juni 2018, die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk an.

Die Regierung von Unterfranken erwartet keine nennenswerten Niederschläge bis Sonntag und auch einzelne lokale Gewitter reduzieren die hohe Waldbrandgefahr in der Fläche nach gemeinsamer Einschätzung nicht signifikant. An dieser Einschätzung ändern auch die für das Wochenende vorhergesagten niedrigeren Tageshöchsttemperaturen nichts. Die Regierung von Unterfranken erwartet daher auch noch für das kommende Wochenende eine hohe Waldbrandgefahr.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt (am Samstag von Mainbullau aus). Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt (am Samstag von Schweinfurt-Süd aus). Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges finden Sie im Internet unter: www.lrst-ufr.de. Ergänzende Informationen zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz erhalten Sie zudem auch im Internet-Angebot der Regierung unter der Adresse www.regierung.unterfranken.bayern.de
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