11.09.2020

Pressemitteilung Verstärkerfahrten zum Schulzentrum Amorbach entlasten Schulverkehr

Für den Schülerverkehr zum Schulzentrum Amorbach sind von Montag, 14. September, an Entlastungsfahrten geplant. So wird ab diesem Zeitpunkt ein zusätzlicher Bus der Firma Ehrlich die Strecke Großheubach – Amorbach bedienen. Die Frühfahrt beginnt in Großheubach ab dem Gasthaus Krone um 7.10 Uhr und führt über Kleinheubach Bahnhof (Abfahrt 7.30 Uhr) direkt in das Schulzentrum Amorbach mit Ankunft um 7.45 Uhr. Dieser Verstärkerbus soll neben dem Bus ab Großheubach auch die Regionalbahn (RB) 23303 – Abfahrt in Kleinheubach um 7.29 Uhr – in Richtung Amorbach entlasten. Das bedeutet, dass auch Schüler*innen, die ab Kleinheubach mit dem Zug nach Amorbach fahren, den Verstärkerbus nutzen können. Die Regionalbahn ist im Schülerverkehr extrem ausgelastet, wie Landrat Jens Marco Scherf persönlich in Augenschein genommen hat.

Zudem wird die Linie 82 über Breitendiel fahren und dort um 7.38 Uhr die Schülerinnen und Schüler nach Amorbach mitnehmen. Auch dies entlastet die RB 23303 zwischen Miltenberg und Amorbach.

Mittags gibt es zusätzlich eine Verstärkerfahrt von Amorbach nach Kleinheubach. Die Fahrt beginnt um 13.35 Uhr am Amorbacher Schulzentrum, führt über Breitendiel Kindergarten und Sudetenstraße (Abfahrt 13.43 Uhr) und endet um 13.50 Uhr in Kleinheubach. Dieser Bus soll die RB 23526, die in Amorbach um 13.41 Uhr abfährt, entlasten. Hier wurden nach Informationen des Landratsamtes am Freitag aufgrund der Vollauslastung des Zuges sogar zahlreiche Schülerinnen und Schüler gar nicht mitgenommen. Die Verstärkerfahrten sind vorerst bis zu den Herbstferien geplant.

Zwischen Landratsamt, Westfrankenbahn und Bayerischer Eisenbahngesellschaft laufen derzeit Gespräche, um die aktuell nur einteilig fahrende RB 23522, Abfahrt in Miltenberg um 13.17, Uhr im mittäglichen Schulverkehr zu verstärken. Zudem werden zurzeit gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen Hinweise auf derzeit zu stark belastete Busse im Linienverkehr geprüft.

Möglich wurden diese Fahrten durch eine Fördermaßnahme des Freistaates Bayern zur Verbesserung des Infektionsschutzes. Demnach ist eine vorübergehende Verstärkung von Buslinien im ÖPNV möglich, wenn auf der Linie weit überwiegend Schülerinnen und Schüler befördert werden und dies zu einer Entlastung und Entzerrung führt.


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