24.07.2015

Pressemitteilung Waldbrandgefahr in Unterfranken noch nicht gebannt

Regierung ordnet für das kommende Wochenende wieder Befliegung an. 

Der trockenste Sommer seit 40 Jahren in Unterfranken dauert weiter an. Da-ran ändern auch die gewitterbedingten vereinzelten, überwiegend geringen Niederschläge der letzten Tage nichts. Aufgrund der damit bereits seit April herrschenden großen Trockenheit, der eventuell erwarteten nur geringen Niederschläge in den nächsten Tagen und vor allem wei-terhin sommerlichen Temperaturen mit langer Sonnenscheindauer ordnet die Regierung von Unterfranken hiermit im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken erneut für Samstag, 25. Juli 2015 bis vorerst Sonntag, 26. Juli 2015 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugen-den Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Die unterfränkischen Wälder sind nach wie vor trocken. Längere bzw. ausgiebige, die Boden-feuchtigkeit deutlich anhebende Niederschläge sind weiterhin nicht in Sicht. Darüber hinaus besteht eine Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unter-franken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Bad Kissingen und Haßfurt genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall.

Auf Grund des sommerlichen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in der Natur zu rechnen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbe-obachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungs-staffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges finden Sie im Internet unter: www.lrst-ufr.de. Er-gänzende Informationen zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz erhalten Sie zudem auch im Internet-Angebot der Regierung unter der Adresse www.regierung.unterfranken.bayern.de  (Aufgaben - Sicherheit + Kommunales - Luftbeobachtung).
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