24.04.2018

Pressemitteilung Getötetes Rotwild im Rotwildgebiet Spessart

Nach den zum Ende des Jagdjahres vorliegenden Meldungen der Jäger im Rotwildgebiet Spessart ist dort für das zurückliegende Jagdjahr eine auffallend hohe Anzahl getöteten Rotwilds (45 Stücke) zu beklagen. Neben den Verkehrsopfern gab es auch 11 Tiere, die durch nicht entfernte Weidezäune zu Tode kamen, meist nach einem verzweifelten Todeskampf. 12 Tiere wurden gerissen, vermutlich durch wildernde Hunde. Nachweise über zunächst vermutete Wolfsrisse liegen bisher nicht vor.
Um dem Wild solch einen qualvollen Tod zu ersparen, appelliert auf Bitte der Rotwild-Hegegemeinschaft die Jagdbehörde an Tierhalter, Zäune nach Ende der Nutzungszeit, wie auch rechtlich geboten, wieder aus der Natur zu entfernen. Hundehalter werden gebeten, ihre Tiere wirklich in ihrem Einwirkungsbereich (Ruf- und Sichtweite) zu halten und diese notfalls anzuleinen.

Selbstverständlich gilt dieser Appell nicht nur dem gefallenen Rotwild. Auch auf alle anderen Wildtiere in der freien Natur sollte durch sorgfältiges Verhalten von uns Menschen Rücksicht genommen werden und unbeabsichtigtes Verletzen oder gar Töten der Tiere vermieden werden.
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