06.08.2018

Pressemitteilung Bewegende Momente bei der offiziellen Namensgebung der Roland-Schwing-Brücke

Sulzbach. Mehrere hundert Menschen, darunter auch viele hochrangige Politiker und Behördenvertreter hatten sich am Samstagnachmittag auf der Mainbrücke - im Volksmund »Blaues Wunder« genannt - an der so genannten Nato-Rampe, zwischen Niedernberg und Sulzbach auf der Sulzbacher Seite eingefunden, um die feierliche Benennung zur Roland-Schwing-Brücke mitzuerleben. 2001 war das Bauwerk offiziell eröffnet worden. Die Bedeutung der Namensgebung wurde durch die Anwesenheit von Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Ilse Aigner, unterstrichen, die auch die Festansprache hielt und das neue Brückenschild gemeinsam mit Mandatsträgern, Landrat Jens Marco Scherf und Renate Schwing, der Witwe des verstorbenen Altlandrats, enthüllte.

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Den musikalischen Rahmen für die Feier hatte das »kommunale Gebläse«, unterstützt von den »Röllbacher Bellfeschter« unter der Leitung von Kleinwallstadts Bürgermeister Thomas Köhler übernommen. Die Begrüßung der Gäste und Honoratioren hatte Klaus Schwab, Leiter des staatlichen Bauamts übernommen, der kurz die Geschichte des Brückenbaus noch einmal Revue passieren ließ und in diesem Zusammenhang die damals Beteiligten erwähnte. Das Projekt sei maßgeblich von Roland Schwing in Gang gesetzt und bis zur Realisierung begleitet worden. Seine besondere Erwähnung fand auch der Brückenbauverein, der durch verschiedene Spendenaktionen 700 000 Mark zu den Gesamtkosten beigetragen hatte. Von der damaligen Vereinsspitze war Karl-Horst Amrhein gekommen. Auch die Planer und Vertreter der in das Projekt einbezogenen Behörden waren anwesend. 

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Landrat Jens Marco Scherf würdigte die Tatkraft seines Vorgängers mit den Worten: » Roland Schwing hat in den 28 Jahren seiner Amtszeit mit einer schier unermüdlichen Energie und Einsatzbereitschaft alles dafür getan, die Weichen für den Landkreis Miltenberg gut zu stellen. Und das ist ihm gelungen!

Der Landkreischef erinnerte an viele Projekte, die Roland Schwing während seiner 28-jährigen Amtszeit umgesetzt hatte: die Umfahrung von Miltenberg, die Schaffung der einmaligen Stiftung Altenhilfe oder die langjährige Generalsanierung des Schulzentrums Elsenfeld. »Doch kaum ein Projekt ragt in derart wunderbarer Weise in diesem Landkreis so heraus, wie das „Blaue Wunder“! Dem Kreistag mit seinen sieben Fraktionen sei es ein großes Anliegen gewesen, mit der Namensnennung Roland-Schwing-Brücke symbolisch dem viel zu früh verstorbenen Alt-Landrat ein dauerhaftes, ehrendes und von Dank geprägtes Andenken bewahren zu können.

Bevor Staatsministerin Ilse Aigner die Enthüllung des Schildes vornahm, würdigte sie in ihrer Festansprache die Verdienste Roland Schwings und bezeichnete den verstorbenen Altlandrat als Macher und Vollblutpolitiker, der sich weit über die Landkreisgrenzen hinaus große Anerkennung erworben habe. Der Bau der Mainbrücke sei eng mit seinem Wirken verbunden. Es sei ein Projekt, das deshalb besondere Bedeutung verdiene, weil es in kommunaler Trägerschaft als Kreisstraße umgesetzt worden sei. »Hier wurde eine Lücke im Straßennetz geschlossen – ein Projekt von Bürgern für Bürger«, betonte Aigner. Sie sagte unter Beifall, dass »Roland-Schwing-Brücke« der einzige richtige Name sei. Im Anschluss an die Enthüllung des Brückenschildes trug sich die Ministerin in das Goldene Buch des Landkreises ein. 

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Die feierliche Enthüllung des Brückenschildes durch Staatsministerin Ilse Aigner mit aktuellen und ehemaligen Mandatsträgern, Landrat Jens Marco Scherf und der Witwe des verstorbenen Altlandrats, Renate Schwing. 

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Mit Blick über die Schulter von MdL Berthold Rüth, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Landrat Jens Marco Scherf und seines Aschaffenburger Kollegen Dr. Ulrich Reuter, trägt sich Staatsministerin Ilse Aigner in das Goldene Buch des Landkreises Miltenberg ein.

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