06.12.2018

Pressemitteilung Landkreis will rund 3 Millionen Euro für Kreisstraßen ausgeben

Sowohl das Aufwands- und das Investitionsbudget für die Liegenschaften des Landkreises wie auch den Kreisstraßenhaushalt hat der Ausschuss für Bau und Verkehr am Dienstag einstimmig dem Kreistag zur Annahme empfohlen. Die genannten Budgets sollen in den Kreishaushalt 2019 eingestellt werden.

Laut Kreisbaumeister Andreas Wosnik werde sich das Aufwandsbudget mit einem Volumen von 2.335.220 Euro auf dem Niveau der Vorjahre halten. 1.472.760 Euro werden für den allgemeinen Bauunterhalt und Reparaturen ausgegeben. Hierunter fallen unter anderem 400.000 Euro für den Brandschutz in der Johannes-Hartung-Realschule Miltenberg, der Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule Miltenberg und den beiden Berufsschulen an, für EDV- und Verkabelungsarbeiten sowie Gebäudeleittechnik plant Wosnik mit 160.000 Euro. Weiterer Aufwand wird für Wartung (339.100 Euro), Energiemanagement (116.500 Euro, unter anderem für Anpassungen und Erweiterungen der Gebäudeleittechnik), Mobiliar/Ausstattung (186.460 Euro) und Außenanlagen (150.400 Euro) betrieben. Dazu kommen 35.000 Euro für kleinere Maßnahmen im Klimaschutzmanagement und 90.000 Euro für das sogenannte Facility Management, die optimale Nutzung von Liegenschaften.
Das Investitionsbudget sieht 2019 eine Summe von 8.611.460 Euro vor. Wosnik zufolge sind davon alleine 7,55 Millionen Euro für die Generalsanierungen der Gymnasien Miltenberg und Erlenbach eingeplant. 500.000 Euro stehen für die Restabwicklung der Generalsanierung der Main-Limes-Realschule Obernburg und die Planung der neuen Doppelsporthalle bereit, dazu kommen 175.000 Euro für Schadensbeseitigungen und Photovoltaikanlagen am Schulzentrum Elsenfeld, 150.000 Euro für die Sanierung von Mensa und Küche der Berufsschule Obernburg sowie 50.000 Euro für Photovoltaikmodule am Landratsamt Miltenberg. Rechnet man Mobiliar und Ausstattung verschiedener Liegenschaften von 186.460 Euro dazu, kommt man auf das Hochbauvolumen von rund 8,6 Millionen Euro.

Für die Kreisstraßen wird der Landkreis in 2019 fast 3 Millionen Euro ausgeben – aufgeteilt in ein Aufwandsbudget von 1.188.200 Euro und ein Investivbudget von 1.805.000 Euro. Dazu kommen Zuschusseinnahmen von 100.000 Euro. Laut Roland Dittrich (Kreisbauamt) sind für den Posten „Unterhalt an Straßen und Wegen“ 900.000 Euro vorgesehen. Dazu zählen unter anderem der Straßenunterhalt von 320.000 Euro, der Winterdienst mit 150.000 Euro, der Fahrzeug- und Geräteunterhalt mit 110.000 Euro sowie die Betriebskostenrechnung mit 120.000 Euro. Für die Betreuung des 214 Kilometer umfassenden Kreisstraßennetzes zahlt der Kreis dem Staatlichen Bauamt 171.200 Euro, entsprechend 800 Euro pro Kilometer. Ersatzbeschaffungen für die Straßenmeistereien schlagen Dittrich zufolge mit 90.000 Euro zu Buche.

Größter Posten im Kreisstraßenhaushalt sind 1.685.000 Euro für Straßeninstandhaltung und Straßeninstandsetzung. So sind unter anderem für die Deckenerneuerungen der Kreisstraße MIL 5 von der B469 in Richtung Mainbullau und der MIL 6 von Weilbach nach Amorbach jeweils 490.000 Euro geplant. Für die Beseitigung eines erneuten Böschungsrutsches an der MIL 2 von Mönchberg nach Collenberg müssen 200.000 Euro aufgewendet werden, für die Restabwicklung der Sanierung der MIL 22 in Niedernberg ebenfalls 200.000 Euro.
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