29.03.2021

Pressemitteilung Impfstoff reicht nicht für Feiertags-Impfungen

Circa 625 Impfungen pro Tag stehen in der laufenden Woche bis einschließlich Donnerstag auf der Agenda des Impfzentrums des Landkreises Miltenberg. Gerne würde Impfkoordinator Björn Bartels auch am Wochenende impfen, aber der Impfstoff reicht dafür nicht aus. Landrat Scherf führt aus: „Wir verimpfen weiter alles, was uns zur Verfügung steht, weshalb die Impf-Ruhe am Karfreitag und am Osterwochenende leider aus Sicht des Impfens unproblematisch ist, da wir nicht mehr Impfstoff geliefert bekommen.“ Bartels ergänzt: „Die Auslastung des Impfzentrums Miltenberg liegt weiterhin bei nur rund 60% an Werktagen. Wir haben also jederzeit die Möglichkeit mehr Impfungen anzubieten, sofern mehr Impfstoffdosen zur Verfügung stehen.“

Welcher Impfstoff verabreicht wird, wird bei der Terminbuchung gleich zu Beginn angezeigt. Wenn der vorgesehene Impfstoff nicht gewünscht wird, empfiehlt es sich Bartels zufolge, auf ein späteres Impfangebot mit einem anderen Impfstoff zu warten. Vor Ort im Impfzentrum kann der zu verabreichende Impfstoff nämlich nicht getauscht werden.

Aktuell sind rund 29.400 Menschen im Landkreis Miltenberg für eine Erstimpfung registriert, weitere 2.560 Menschen wurden bereits für eine Terminvereinbarung eingeladen. Die Erstimpfung haben mittlerweile etwa 12.850 Menschen erhalten, die Zahl der Zweitimpfungen liegt aktuell bei 6.380.

Alle Registrierten aus der Prioritätsgruppe I wurden eingeladen, aus der Prioritätengruppe II sind die ersten 1.500 Einladungen zu Impfterminen versendet worden. Gruppe II beinhaltet die 70- bis 80-Jährigen sowie Menschen, denen aufgrund ärztlicher Bescheinigungen eine vorgezogene Impfung angeraten wurde, des Weiteren das Personal von Grundschulen, Kindertagesstätten und Arztpraxen.

Vorrangig geimpft werden weiterhin alle über 80-Jährigen, die sich nun noch registrieren, entweder über www.impfzentren.bayern oder, falls kein Internetanschluss vorhanden, telefonisch unter 09371-501750. Den Impfkoordinator freut es, dass die Akzeptanz bei AstraZeneca im Vergleich zur Zeit vor der Impfpause unverändert ist. „Es bestehen zwar Fragen, aber eine konsequente Ablehnung des Impfstoffes können wir nicht feststellen“, so Bartels. „Wir können jeden zur Verfügung stehenden Impfstoff auch verimpfen, es bleibt nichts liegen!“
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