„Impfbrücke“ bietet Chance für kurzfristige Impfung 

Mit Hilfe der sogenannten Impfbrücke des Landkreises Miltenberg besteht für Impfregistrierte, die noch keine Corona-Erstimpfung erhalten haben, eine Gelegenheit, möglicherweise kurzfristig geimpft zu werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Berücksichtigung ist nicht hoch, dennoch können Impfwillige profitieren, falls am Ende eines Impftags Impfdosen übrigbleiben.

Weil jemand nicht erschienen ist oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden konnte, kommt es vor, dass im Impfzentrum des Landkreises einzelne Impfdosen übrigbleiben. Für die Verteilung solcher Impfdosen nutzt der Landkreis die Software „Impfbrücke“. Für die können sich alle Landkreisbürger*innen anmelden, die bereits im Portal der bayerischen Impfzentren registriert sind. Wie viele Dosen übrig sind, steht jedoch erst unmittelbar vor Betriebsschluss fest. Die Teilnahme an der „Impfbrücke“ setzt daher voraus, dass Impfwillige bereit sind, abends vor dem Impfzentrum abzuwarten, ob sie eine Impfung erhalten können oder nicht. Gegebenenfalls müssen sie auch ohne Impfung wieder nach Hause fahren. Deshalb weist der Landkreis Miltenberg darauf hin, dass es sich bei der Impfbrücke nur um eine Chance handelt, geimpft zu werden. Die Wahrscheinlich ist hoch, dass Impfwillige nicht geimpft werden, obwohl sie sich bereits vor dem Impfzentrum befinden. 

Wer teilnehmen möchte, registriert sich zunächst unter https://impfzentren.bayern/citizen, anschließend ist die Anmeldung unter https://forms.office.com/r/bHVqVVaGBa zur „Impfbrücke“ möglich. Bereits registrierte Personen können sich direkt zur „Impfbrücke“ anmelden. 

Der Ablauf gestaltet sich in der Folge so: 

  • Registrierte werden tagesaktuell via SMS informiert, ob möglicherweise eine Impfdosis übrigbleiben könnte. Dabei wird auch die Uhrzeit genannt, zu der man im Impfzentrum erscheinen müsste. 
  • Wer an diesem Tag teilnehmen möchten, schickt ein „Ja“ als Antwort-SMS. 
  • Wenn noch ein Platz in der „Impfbrücke“ frei ist, erhält der/die Registrierte einen Bestätigungscode, mit dem er/sie sich vor Ort verifiziert. 
  • Wenn feststeht, wie viele Impfdosen übrig sind, werden unter allen Wartenden der „Impfbrücke“ die Ältesten vorrangig geimpft. Meist können nicht alle Wartenden geimpft werden. 

Damit ausschließlich Personen informiert werden, die noch keine Erstimpfung erhalten haben, werden in jeder Woche nur die Personen berücksichtigt, die sich jeweils in der Vorwoche über das Online-Formular der „Impfbrücke“ registriert haben. Ältere Einträge werden gelöscht. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, sich jede Woche erneut für die Folgewoche zu registrieren. In einer laufenden Woche wählt die „Impfbrücke“ die Kandidaten eines Tages jeweils unter allen Anmeldungen aus, die zwischen dem Montag der Vorwoche, 8 Uhr, und dem Montag der laufenden Woche, ebenfalls 8 Uhr, eingegangen sind. 

Die Registrierung für einen regulären Impftermin bleibt von der Teilnahme an der „Impfbrücke“ unberührt.

Bitte denken Sie bei Ihrem Impftermin an folgende Unterlagen:

  • Lichtbildausweis
  • Impfpass, sofern vorhanden
  • ausgefüllter Impfbogen
  • Nachweise zur Impfberechtigung, siehe Fragen 3 und 10
  • Bestätigungscode für die Impfbrücke
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