01.05.2008

Pressemitteilung Blumenbeete als Stimmungsmacher

Viele Aspekte sind zu berücksichtigen, um ein Blumenbeet zu gestalten: Da sind die Bodenverhältnisse und die Lichtsituation auf der einen, sowie Blütezeit und Pflanzenhöhe auf der anderen Seite. Und natürlich darf die Blütenfarbe nicht vergessen werden. Aufheizen, abkühlen und aufheitern gehören zu den starken Wirkungen von Blütenpflanzen, die man im Garten gezielt einsetzen kann.

Raumgefühle

Je kräftiger Farben sind, desto stärker rücken sie in den Vordergrund. Leuchtendes Rot sollte man daher nicht am Ende des Gartens verwenden. Gerade auf einer kleinen Fläche verkürzen die Blüten von roten Rosen, Scharlachlobelien und roten Dahlien das Raumgefühl. Daneben gibt es Farben, die den Raum scheinbar vergrößern. Es sind dies helle Pastelltöne und Weiß. Gerade, wenn man lockere Blütenstände, die wie ein Schleier wirken betrachtet, entdeckt man, dass diese den Horizont nur leicht verdecken und die Bepflanzung scheinbar ohne klare Abgrenzung sanft in den Himmel übergeht. Schleierkraut und die lockeren Blütenstände von Herbstastern heißen die Helfer für diese Tricks. Auch die lockeren Blüten der schattenverträglichen Rasenschmiele und des Silberährengrases leisten hier gute Dienste.

Hoffnungsvolle Ruhe

Im Garten ist Grün allgegenwärtig. Das Laub sorgt für die ruhige Grundstimmung, die zu den Sinnbildern für die Lebendigkeit des Gartens gehört. So können sich bei bewusst gestalteten Grünflächen das Auge und auch der Geist beruhigen. Grüne Beete steigern die Aufmerksamkeit für die Bedeutung von Formen und Strukturen. Grüne Blüten sorgen für Überraschung in der Beetgestaltung. Meist entdeckt man die Blüten von grünen Zinnien, Wolfsmilch, Christrosen und Muschelblumen erst mit etwas Verzögerung. Ist der Sommer über den Berg, nimmt man so auch Fruchtstände als Schmuck bewusster wahr.

Farbiges zum Aufmuntern

Eine wahre Wohltat zum Winterende sind die gelben Teppiche des Winterlings. Nicht nur die Lebendigkeit, sondern auch die sonnige Wärme spiegeln sich hier wieder. Obwohl man mit dem hellen Blau von Blausternchen und Gedenkemein eher Eis und kaltes Wasser verbindet, stimmen auch diese Farben jetzt froh und überziehen die Beete mit einem sanften Schleier. Gerade wenn das Wetter noch nicht ganz überzeugt, helfen gelbe Narzissen, Goldlack und orangerote Tulpen. Die intensive Leuchtkraft setzt sich selbst gegenüber Regenschleiern durch. Zusammen mit den frühlingsblühenden Sträuchern wie Forsythie und Scheinhasel verbreiten diese Frühlingsklassiker eine glückliche Stimmung.

Kühles für die Sommerhitze

In der Sommerhitze haben Weiß und Blau ihren großen Auftritt. Ebenso wie zarte Pastelltöne besitzen sie die Fähigkeit, angenehme Kühle auszustrahlen. Dabei hat es sich bewährt, einen warmen Kontrast mit einzumischen. Zu der gelben Rose „Lichtkönigin“ mischen sich das schwefelgelbe Mädchenauge und weiße Lichtnelken. So ergänzen sich gelb und weiß zu einer milden, ausgeglichenen Kombination. Unstützung bieten graulaubige Blätter wie Artemisien, Wollziest und Hornkraut.

Wer dagegen eher auf tropisches Sommergefühl setzt, heizt mit roten und orangefarbenen Blüten ein. Neben Stauden wie Fackellilien und Taglilien kommt mit dem nicht winterharten Indischen Blumenrohr ein Hauch üppigen Wachstums ins Spiel. Mit rötlichen Färbungen im Laub unterstützen diese Knollenpflanzen den tropischen Eindruck. Einjährige, wie Mexikanische Sonnenblumen und die kletternde Sternwinde, passen farblich gut dazwischen. Ein bisschen exotischer wird es mit pinkfarbenen Akzenten. Ob Malven, Bartfaden oder einjährige Schmuckkörbchen – wichtig ist, dass es bei einigen wenigen Tupfern bleibt.

Herbstliche Verhältnisse

Leuchtendes Gelb, kräftiges Rot und intensive Lilatöne bestimmen die Herbstgärten. Farblich wird jetzt nicht mehr gegeizt, sondern aus dem Vollen geschöpft. Und man kann sich hier getrost anschließen, denn neblige Morgenstimmungen schlucken ohnehin viel Farbe. Es sind neben Dahlien und Sonnenblumen vor allem die verschiedenen Herbstastern, Winterastern sowie Sonnenhut und Sonnenbraut, die zur Auflockerung der Situation beitragen. Darüber hinaus scheinen die warmen Farben das Sommerende hinauszögern zu wollen. Sie helfen darüber hinweg, dass die

Weitere Infos erhalten Sie beim Fachberater für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt Miltenberg, Herrn Roman Kempf, unter Telefon 09371 501-582.

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