01.03.2014

Pressemitteilung Gesundes Gemüse aus dem eigenen Garten

Ganzjähriger Gemüsegenuss ist heute, im Gegensatz zu früher, kein Problem mehr. Die Regale der Supermärkte sind rund ums Jahr voll damit. Aber so sehr sich die Marktleiter auch anstrengen mögen, eines können sie nicht bieten: Selbstgeerntetes, taufrisches Gemüse oder auch Obst aus eigener Anzucht.

Doch welche Gemüsesorte ist die richtige? Wie so oft hat der Gartenfreund die Qual der Wahl. Es gibt Unterschiede bezüglich Geschmack, Farbe, Inhaltsstoffen, Anbauzeitpunkt und Entwicklungsdauer. Auf wichtigste Eigenschaft einer Sorte, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen, sollte er das größte Augenmerk legen. Beispielsweise stehen bei Salat mehrere Sorten zur Auswahl, die keine Blattläuse mehr bekommen oder bei Gelben Rüben ist die Möhrenfliege nicht mehr so problematisch. Mehltau kann den Anbau von Feldsalat, Spinat oder auch Gurken vermiesen, mit der richtigen Sorte ist dies kein Problem mehr. Allerdings ist solch hochwertiges Saatgut meist etwas teurer.

Zu den ersten Aussaaten beim Salat ab Mitte März gehören die Asia-Salate, eine Auswahl sehr junger Blattgemüse, die in Asien oft gegart, bei uns aber roh auf den Tisch kommen. Hauptbestandteil der fertigen Saatmischungen sind zartblättrige grüne oder violettfarbene Verwandte von Pak Choi (Senfkohl), wie die eichenblättrige Mizuna, die löffelblättrige Tatsoi oder die extrem fein geschlitztblättrigen Blattsenfsorten.

Die Entwicklungsdauer ist lichtabhängig. Mit Vlies abgedeckte Aprilaussaaten brauchen gut fünf Wochen. Auch eine Aussaat am Fenster ist möglich. Die Ernte wird aber weniger ergiebiger und weniger aromatischer sein als im Freiland.

Schnitt- oder Pflücksalate kannte man schon im 19. Jhdt. Heute sind sie wieder modern. Sie bilden keine „Köpfe“ sondern ihre Blätter werden nach und nach von außen nach in-nen geerntet. Zu ihnen gehören die roten und grünen Eichblattsalate, Lollo rot und grün und der Lattich.

Sehr interessant sind die „Babyleaf-Salate“. Hierbei handelt es sich um ähnliche Salatsorten wie beim Schnittsalat. Jedoch wurde hier weiter selektiert, um noch haltbarere und gesündere Sorten zu erhalten. Da diese Mischungen sehr beliebt sind, bietet der Fachhandel diese Salate mittlerweile auch als Saatband an.

Weitere Infos erhalten Sie beim Fachberater für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt Miltenberg, Herrn Roman Kempf, unter Telefon 09371 501-582.
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