01.10.2016

Pressemitteilung Trendpflanze Dipladenia, Trichterblüte

Wissenschaftlich heißen diese aus Südamerika stammenden Trichterblüten Mandevilla, werden im Handel aber immer noch nach der alten botanischen Bezeichnung als Dipladenia angeboten, eingedeutscht Trichterblüten.

Anfangs wachsen die Pflanzen strauchartig, später werden sie zu Schlingern. Obwohl ihre Heimat der tropische Regenwald ist, gedeihen sie bei uns als Kübelpflanzen den Sommer über im Freiland. Mit ihren großen, trichterförmigen Blüten verzaubern sie Balkone und Terrassen, aber auch öffentliche Plätze und gedeihen auch im Wintergarten und hellen Wohnbereichen. Dort strotzen sie mit ihrer Gesundheit und fast ununterbrochenen Blühwilligkeit.

Die Pflanze ist süchtig nach der vollen Sonne, verträgt aber auch gut den Halbschatten. Dank ihrer großen, fast rübenartigen Speicherwurzeln macht ihr gelegentliche Trockenheit nichts aus. Umso empfindlicher ist sie aber gegen Staunässe. Umtopfen ist nur alle 2 – 3 Jahre angebracht, wobei das Pflanzgefäß nur geringfügig größer sein soll. Bei zu großen Töpfen lässt nämlich die Blühwilligkeit ebenso schnell nach wie bei zu starker Feuchtigkeit.

Dipladenien lieben ein lockeres, humoses Substrat mit Langzeitdünger, wobei sie während der Blütenzeit für zusätzliche, regelmäßige aber geringe Düngergaben dankbar ist.
Bei starkem Wachstum ist ein Rückschnitt der Jungtriebe immer möglich. Selbst einen Schnitt ins alte Holz vertragen die Pflanzen gut.

Da die Dipladenia wie der Oleander botanisch zu den Mandevillen (Hundsgiftgewächsen) zählt, ist deren Milchsaft giftig. Tritt dieser aus, sollte man mit ihm nicht in Berührung kommen oder ihn direkt abwaschen. Ebenso sollte man vermeiden, dass sich Kinder Blüten oder Blätter in den Mund stecken.
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Dipladenien sind frostempfindlich, lassen sich aber an einem hellen Standort bei 5-10 °C und sehr sparsamen Gießen gut überwintern. Je heller und sonniger der Standort im Winter, desto kompakter bleibt die Pflanze. Wer im Winterquartier Platz sparen muss, kann die Dipladenia schon im Herbst zurückschneiden. Ansonsten empfiehlt es sich, ihre Triebe im zeitigen Frühjahr auf ein gutes Drittel zurückzuschneiden. An den sich neu bildenden Trieben entstehen schnell wieder die großen Blüten.

Dipladenien kann man auch gut selbst vermehren, indem man im Sommer Kopfstrecklinge oder Teilstückchen in ein Torf/Sandgemisch steckt und mit einer Folie abdeckt. Bei 20-25 °C erscheinen nach 3-4 Wochen die ersten Wurzeln.

Weitere Infos erhalten Sie beim Fachberater für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt Miltenberg, Herrn Roman Kempf, unter Telefon 09371 501-582.

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