01.06.2013

Pressemitteilung Teekräuter auf dem Balkon

Aromatische Kräutertees schmecken erfrischend und sind ausgezeichnete Durstlöscher. Durch die enthaltenen Vitamine, pflanzlichen Wirkstoffe und ätherischen Öle sind sie auch echte Wellness-Drinks, und das sogar kalorienfrei. Und man kann sie immer erntefrisch verwenden. Denn die meisten Kräuter, die sich für die Teezubereitung eignen, lassen sich ohne Problem auf dem Balkon kultivieren.

Am bekanntesten und am einfachsten zu ziehen ist die Pfefferminze. Sie ist eine beliebte Heil- und Gewürzpflanze. Aber nicht nur wenn man krank ist, eignet sie sich gut für einen erfrischenden Tee. Sie schmeckt schärfer als andere Minzen-Arten, daher auch der Name „Pfeffer“minze. Für den Balkon ausgezeichnet geeignet ist die Sorte „Indian Mint“. Sie bildet bis zu 2 m lange hängende Triebe und schmückt sowohl Balkonkästen als auch Blumenampeln sehr wirkungsvoll. Der Geschmack wird durch die ätherischen Öle, vor allem das Menthol, und die schwach adstringierende Gerbstoffe bestimmt.

Die Melisse, ob pur oder als Beimischung zu anderen Kräutern, gibt durch ihr ausgeprägtes Aroma jedem Tee eine besondere Note. Schon bei der kleinsten Berührung der Blätter entströmt ihnen ein erfrischender Duft, der je nach Sorte zu Zitronen, Limonen, Orangen oder auch Ananas tendiert. Melissen sind ebenfalls besonders pflegeleicht und wüchsig: je mehr Triebe sie abschneiden, desto schneller wachsen sie nach.

Die lindernde Wirkung von heißem Tee des Echten Salbei bei Erkältungskrankheiten kennt jeder. Doch er schmeckt auch kalt sehr gut. Alle Pflanzenteile haben einen starken aromatischen Geruch und ihre Blüten sind eine hervorragende Bienenweide. Als wärmeliebende Pflanze ist er nur bedingt winterhart und braucht in rauen Lagen daher einen Winterschutz. Buntlaubige, panaschierte Sorten sind so dekorativ, dass man sich am liebsten eine kleine Sammlung davon anlegen möchte.
Der Ananas-Salbei ist mit seinen leuchtend roten Blütenständen im Spätsommer eine echte Schönheit. Dazu duftet sein Laub. Da er nicht winterhart ist, sollte er auf jeden Fall als Kübelpflanze gezogen werden. Für ein üppiges Wachstum braucht er nahrhaften Boden und viel Wasser. Ein paar Blättchen geben jedem Tee eine pikante exotische Note.

Eine Kübelpflanze mit unglaublich intensivem Zitronenaroma ist die Zitronen-Verbene oder der Zitronenstrauch. Die schmalen Blätter ergeben einen erfrischenden Tee, eigenen sich aber auch bestens für Duftpotpourris und Duftsäckchen im Kleiderschrank. Sie können aber auch ähnlich wie Spinat gekocht werden. Die Zitronenverbene ist nur bis etwa -4°C winterhart. Vor dem ersten Frost werden die Triebe der Pflanzen auf 1/3 der Länge zurückgeschnitten. Als Überwinterungsort eignen sich sowohl der Wintergarten als auch ein frostfreier Schuppen oder Keller. Die Pflanze darf über den Winter allerdings nicht austrocknen und muss daher zurückhaltend von Zeit zu Zeit etwas gegossen werden. Nicht düngen! Im Frühjahr, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, können die Töpfe wieder rausgestellt, gedüngt und intensiver gegossen werden. Etwa im Mai treiben die überwinterten Pflanzen wieder aus und bilden frisches Grün.
 
Wer will, kann sich sein Kräuterbeet auf der Terrasse durch Gemüse vervollkommnen. Ein paar Töpfe oder Kästen mit Erde, einige Samen und Jungpflanzen, und schon ist die kleine Gärtnerei fertig. Für erste Versuche eignen sich Radieschen, Salat und Paprika. Wer Platz für größere Kübel hat, kann es auch mit Tomaten, Zucchini und Stangenbohnen probieren.

Weitere Infos erhalten Sie beim Fachberater für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt Miltenberg, Herrn Roman Kempf, unter Telefon 09371 501-582.

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