01.11.2012

Pressemitteilung Überwintern von Kübelpflanzen

Kübelpflanzen sind mobil, vielseitig einsetzbar und daher als Gestaltungselement in vielen Gärten anzutreffen. Doch was den Sommer über Freude bereitet, macht bei der Überwinterung Probleme, denn die wenigstens Pflanzen sind winterhart.

Allgemein gilt: Die Pflanzen so lange wie möglich draußen lassen. Eine ganze Reihe von Kübelpflanzen überleben die ersten Fröste unbeschadet, so dass spätere herbstliche Schönwetterperioden gut mitgenommen werden können. Kamelie, Zylinderputzer (Callistemon), Cassia und Schneeball (Viburnum tinus) vertragen Temperaturen bis minus 5 Grad.

Als frosthart bis zu minus 10 Grad haben sich erwiesen: Erdbeerbaum (Arbutus unedo), Klebsame (Pittosporum), Kumquat, Granatapfel, Bleiwurz (Plumbago) und Oleander. Die Härtegrade beziehen sich auf im Herbst ausgereifte, größere Pflanzen an geschützten Standorten. Ausgereift bedeutet, dass ab Mitte August nicht mehr gedüngt wird und das Gießen – außer bei großer Hitze – eingeschränkt wird.

Die Standardempfehlung für ein gutes Winterquartier lautet: hell und kühl, aber frostfrei. Dazu gut lüften. Ideal für die meisten Pflanzen wäre daher ein kühler Wintergarten. Wo dies nicht vorhanden ist, tut es auch ein ungeheizter Treppenaufgang, ein Dachzimmer oder ein Souterrain mit Fenstern.

„Kühl“ bedeutet, daß die Temperaturen auf Dauer + 10° C nicht überschreiten und + 3° C nicht unterschreiten. Problematisch wird es immer dann, wenn in lichtarmen Räumen höhere Temperaturen den Pflanzen ein Ende der Ruhezeit vortäuschen. Sie beginnen vorzeitig auszutreiben, die Neutriebe vergeilen und die Pflanze wird geschwächt. Auch vorsichtiges Gießen ist erforderlich. Wenn sich der Ballen vom Topf löst, ist der richtige Zeitpunkt gekommen.

Besonders die beliebten Zitronenbäumchen werfen gerne im Winterquartier ihr Laub ab. Meist stehen sie dann zu dunkel oder die Umgebungstemperatur und die des Bodens unterscheiden sich zu stark. Ab Temperaturen unter 10 °C arbeiten die Wurzeln des Zitronenbäumchens kaum noch. Heizt sich dann die Luft durch Sonneneinstrahlung zu stark auf, erwachen die Blätter aus ihrer Winterruhe und verdunsten Wasser. Da die Wurzeln durch ihre Ruhephase nichts nachliefern, reagiert die Pflanze mit Blattfall. Daher das Zitronenbäumchen im Winter vor praller Sonne schützen und den Topf auf eine kälteisolierende Unterlage aus Holz oder Styropor stellen. Gegossen wird mit lauwarmem Wasser. Wirft die Pflanze trotz aller Vorsichtmaßnahme ihre Blätter, sind die Wassergaben zu reduzieren. Die Wurzeln der inaktiven Pflanze drohen sonst zu verfaulen.

Bei laubabwerfenden Pflanzen wie Granatapfel, Fuchsie und Lantana werden vor dem Einräumen alle dünnen Triebe entfernt und die Langtriebe eingekürzt. Immergrüne Kübelpflanzen wie Olive, Lorbeer, Buxus und Myrten schneidet man nur in die gewünschte Form. Oleander, Klebsame, und Aucuba vertragen bei Bedarf auch einen kräftigen Rückschnitt.

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