ArbeitsbereichSorgerechtsregister

In das Sorgerechtsregister beim Jugendamt werden „gemeinsame elterliche Sorgevereinbarungen“ von nicht verheirateten Eltern eingetragen. Das Sorgerechtsregister gibt Auskunft, ob nicht verheiratete Eltern für ihr Kind gemeinsam sorgeberechtigt sind. Hat die nicht (mit dem Vater des Kindes) verheirate Mutter allein das Sorgerecht, dann gibt es keinen Eintrag im Sorgerechtsregister (negativ). Es kann ein Negativattest ausgestellt werden, mit welchem bescheinigt wird, dass die Mutter die alleinige elterliche Sorge hat.

Ansprechpersonen:

NameTelefonTelefaxZimmer Nr.E-Mail
Ilonka Elbert-Anheier
Sachbearbeiterin
09371 501-22009371 50179-203E 603E-Mail-Adresse des Ansprechpartners
Susanne Löhr
Sachbearbeiterin
09371 501-20609371 50179-203E 601E-Mail-Adresse des Ansprechpartners
Helga Schulze
Sachbearbeiterin
09371 501-23709371 50179-203E 602E-Mail-Adresse des Ansprechpartners

Kontaktinformationen:

Die Zuständigkeiten sind nach den Anfangsbuchstaben (Nachname der Mutter) aufgeteilt. Bitte sprechen Sie bei den Buchstaben A - H Frau Schulze, bei den Buchstaben  I-Q Frau Löhr und bei den Buchstaben R - Z Frau Elbert-Anheier an.

Bitte vereinbaren Sie stets einen Termin!

Weitere Informationen:

Nach § 1626a Abs. 1 Nr. 1 BGB steht Eltern, die bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet sind, die elterliche Sorge dann gemeinsam zu, wenn sie erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen). Für die Mutter eines nichtehelich geborenen Kindes, die keine Sorgeerklärung abgegeben hat, kann daher der Nachweis, dass sie die Alleinsorge für ihr Kind hat, Schwierigkeiten bereiten. Um diesen Nachweisschwierigkeiten abzuhelfen, erteilt das Jugendamt der alleinsorgeberechtigten Mutter eines nichtehelich geborenen Kindes auf deren Verlangen eine schriftliche Auskunft über die Nichtabgabe von Sorgeerklärungen (so genannter Negativattest). Durch die Vorlage des Negativattestes bei Behörden, Banken und weiteren Einrichtungen kann die Mutter ihre Alleinsorge dokumentieren.

Die Anfrage zur Erteilung des Negativattests ist an das Jugendamt zu richten, in dessen Bezirk die betroffene Mutter ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. Dabei müssen der Geburtsort und der Name angegeben werden, den das Kind zur Zeit der Beurkundung seiner Geburt geführt hat.

Notwendige Unterlagen:

Personalausweis, Reisepass, Geburtsurkunde des Kindes

Entstehende Kosten:

Die Ausstellung der Negativbescheinigung ist kostenfrei.
  • Vollzeitpflege

    Pflegeeltern

  • Kindertagespflege

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  • Familienwegweiser

    Familienwegweiser

  • Familienbildung

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  • Bildung und Integration

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