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Pressemeldung vom 07.12.2009
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Arbeiten an der Berufsschule liegen voll im Zeitplan

Auch an der Berufsschule Obernburg wird derzeit im Zentralbau und den Lehrwerkstätten fleißig gearbeitet, berichtete die Kreisbaumeisterin in der Sitzung des Bauausschusses. Die Abbruch- und Rohbauarbeiten  sowie die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro seien im Zentralbau in vollem Gang, sagte Margrit Schulz. Die Trockenbauarbeiten befänden sich in der Endphase, mit den Metallbauarbeiten sei begonnen worden. Bis Weihnachten sollen die Fassaden und der Innenausbau abgeschlossen sein, so dass die Schule wieder alle Bereiche nutzen kann.

Eine unangenehme Überraschung sei die Tatsache gewesen, dass die Grundinstallation für Heizung und Sanitär komplett neu verlegt werden musste, ebenso die Elektroinstallation und die EDV-Verkabelung. Da die Berufsschule künftig Kompetenzzentrum für IT-Berufe sein wird, sei die EDV-Versorgung neu strukturiert worden. Man hoffe darauf, dass die Regierung von Unterfranken die IT-Ausstattung finanziell fördert. Vergeben wurden die Gewerke für die Elektroinstallation für 122 327 Euro, die Lüftungstechnik für 59 637 Euro und die Heizungs- und Sanitärarbeiten für 47 236 Euro.

In den Lehrwerkstätten wird Schulz zufolge mit Hochdruck an der Montage der Photovoltaik-Anlage gearbeitet. Sie soll bereits am 15. Dezember ans Netz gehen, um die höhere Einspeisevergütung für die nächsten 20 Jahre zu sichern. Folgende Vergaben wurden genehmigt: Photovoltaikmodule für 288 813 Euro, Dachabdichtung für 102 765 Euro und Stahlbauarbeiten für 140 191 Euro. Weiter berichtete Schulz, dass die Bereiche Pneumatik, CNC und ein Bankraum mit angeschlossenem Theorieraum bis Ende des Jahres wieder benutzbar sein werden. Leider habe sich herausgestellt, dass viele Kanäle für eine ordnungsgemäße Entsorgung nicht mehr geeignet seien, so dass zusätzlicher Sanierungsbedarf entstanden sei. Aufgrund der extrem steigenden Schülerzahlen an der Fachoberschule und des Raumbedarfs der Obernburger Realschule  würden die sechs Pavillonbauten am Schulzentrum Elsenfeld nach Pfingsten 2010 auf das Freigelände der Realschule verlegt, kündigte die Kreisbaumeisterin an. Erfreulich für die Kreiskasse sei, dass man auf die geplante Trafostation verzichten könne. Die energetische Dachsanierung und die Fassadensanierung des zweiten Bauteils, Teil des Konjunkturpakets II, würden zurzeit ausgeschrieben, sagte Schulz.

Der Bauausschuss vergab anschließend folgende weitere Arbeiten: Metallbauarbeiten an den Innentüren der Lehrwerkstätten für 194 372 Euro, Metallbauarbeiten für die Fenster für 156 231 Euro (Konjunkturpaket II), Rohbauarbeiten für 184 590 Euro (Konjunkturpaket II) sowie das Wärmedämmverbundsystem (Konjunkturpaket II) für 97 790 Euro. Die Gerüstbauarbeiten waren für 24 458 Euro vergeben worden. Landrat Roland Schwing wurde ermächtigt, die Aufträge  für die Dachabdichtungsarbeiten (geschätzt 144 000 Euro), die Metallbauarbeiten an den Außenfenstern und Türen am Bauteil II (geschätzt 274 000) Euro und die Elektroarbeiten (geschätzt 350 000 Euro) zu vergeben, da die nächste Sitzung des Bauausschusses zu spät wäre, um den geplanten Baubeginn einhalten zu können. Die Vergaben sollen in der nächsten Sitzung des Bauausschusses im Februar 2010 bekannt gegeben werden.
Die Kreisbaumeisterin gab zudem bekannt, dass die Vergabe der Rohbauarbeiten für das Holzhackschnitzelheizwerk auf dem Areal der Realschule, das im Rahmen des Konjunkturpakets verwirklicht wird, verschoben wird. Man habe mit rund 100 000 Euro gerechnet, sagte Schulz, aber das eine Angebot, das man bekommen habe, habe weit über 200 000 Euro gelegen. Deshalb habe man die Ausschreibung aufgehoben und wolle eine Beruhigung der Marktsituation abwarten.

Landrat Roland Schwing sprach am Ende der Sitzung den Schülern und Lehrern an der Obernburger Berufsschule ein großes Lob aus. Sie nähmen die baulichen Belästigungen klaglos hin, sagte Schwing, darüber hinaus hätten sie aber auch angepackt - beispielsweise bei der Demontage von Maschinen.

Spätestens nach den Weihnachtsferien können sich die Schüler der Obernburger Berufsschule in einem ungewöhnlich gestalteten und technisch erstklassig ausgestatteten IT-Raum weiterbilden.

Spätestens nach den Weihnachtsferien können sich die Schüler der Obernburger Berufsschule in einem ungewöhnlich gestalteten und technisch erstklassig ausgestatten IT-Raum weiterbilden. Noch aber wird an dem Raum, der dank einer geschwungenen Glasfront in Richtung Aula auch optisch Maßstäbe setzen wird, gearbeitet.

 

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