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Pressemeldung vom 08.03.2010
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Bauausschuss empfiehlt Kreistag Straßen- und Liegenschaftshaushalt zur Annahme

Jeweils einstimmig hat der Bauausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag dem Kreistag empfohlen, dem Haushalt für die Liegenschaften des Landkreises und den Straßenhaushalt zuzustimmen.

Kreisbaumeisterin Margrit Schulz erläuterte den Kreisräten ausführlich, welcher Aufwand und welche Investition in welcher Liegenschaft geplant sind. Das Aufwandsbudget liegt demnach bei 2,388 Millionen Euro – der größte Teil wird mit rund 1,95 Millionen Euro in Gebäude fließen. Das Investitionsbudget ist ungleich größer – es liegt bei 8,7 Millionen Euro.

Größter Posten ist erwartungsgemäß das Schulzentrum Elsenfeld mit 5,5 Millionen Euro. Eine Million Euro wird in die Main-Limes-Realschule Obernburg im Rahmen des Konjunkturpakets II investiert, dazu kommen 1,1 Millionen Euro für die Berufsschule Obernburg (Sanierung der Lehrwerkstatt) und 850.000 Euro für die Arbeiten des Konjunkturpakets II in der gleichen Schule. 150.000 Euro sind für die FAG-Planung und die Umsetzung der Pavillonbauten in der Main-Limes-Realschule Obernburg geplant, 100.000 Euro für Planungskosten für die Berufsschule Miltenberg (Generalsanierung).

Bruno Thiry stellte den Kreisräten den geplanten Kreisstraßenhaushalt 2010 vor. Dieser sieht folgende Summen vor: 940.000 Euro für Straßen- und Wegeunterhalt, 180.000 Euro für die Neuanschaffung von Fahrzeugen, Anbaugeräten, Werkzeugen und Motorgeräten, 220.000 Euro für Investitionsaufwendungen an Gemeinden (Kanalbeitrag), 1,75 Millionen Euro für das Deckenbauprogramm und zusätzliche Deckenerneuerungen sowie 1,65 Millionen Euro für Neubauinvestitionen. Thiry ergänzte, dass der harte Winter dazu geführt habe, dass sich die Schäden an den Straßen im Vergleich zum Vorjahr stark erhöht hätten. Die Verkehrssicherheit auf den Kreisstraßen sei aber grundsätzlich gegeben. Die Reparatur von sehr stark beschädigten Straßen werde über Mittel aus dem Deckenbauprogramm abgedeckt.

Weiter vergab der Bauausschuss folgende Arbeiten in den Lehrwerkstätten an der Berufsschule Obernburg: 280.089 Euro für Elektroarbeiten im Bauteil I, 15.522 Euro als Nachtrag für Maler- und Trockenbauarbeiten, 8.852 Euro als Nachtrag für Rohbauarbeiten sowie 38.014 Euro als Nachtrag für Räum- und Lagerarbeiten. 223.431 Euro wird das Gewerk „Abbruch und Schadstoffsanierung“ kosten.

Die Rohbauarbeiten an der Heizzentrale in Obernburg wurden in drei Losen vergeben: Das Los I für 51.536 Euro, das Los II für 29.867 Euro und das Los III für 71.164 Euro. Diese Arbeiten waren schon einmal ausgeschrieben worden – das einzige Angebot hatte aber über 80 Prozent über der damaligen Kostenberechnung gelegen. Daraufhin war  die Ausschreibung aufgehoben worden. Die neuen Angebote – in der Summe 152.567 Euro – liegen zur Freude der Kreisbaumeisterin knapp vier Prozent unter dem Kostenansatz.

 

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