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Pressemeldung vom 16.12.2009 |
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Kindermitbringtag ein großer Erfolg
Kreistag mit Arbeit der Geichstellungsbeauftragten zufrieden
Einmütige Zustimmung gab es in der Sitzung des Kreistages am Donnerstag zum Bericht der Gleichstellungsbeauftragten Susanne Seidel. Deutlich wurde, dass sich ihr Tätigkeitsfeld weniger auf die Kreisverwaltung bezieht, da sie hier weniger zu tun hat, sondern vorrangig nach aussen gerichtet ist. Im zu Ende gehenden Jahr hat sie in 67 Fällen 180 Beratungsgespräche geführt und den betroffenen Frauen weitere Beratung oder Hilfen vermittelt.
Mit 40 Prozent waren Beziehungsprobleme der häufigste Grund, weshalb Rat bei Susanne Seidel gesucht wurde. Weitere Ursachen waren Probleme am Arbeitsplatz und häusliche Gewalt. Auch die Schwierigkeiten von Frauen, nach einer Babypause den Wiedereinstieg in den Beruf zu schaffen, waren häufig. Ein besonderer Erfolg war der Kindermitbringtag, der am Buß- und Bettag erstmals im Landratsamt durchgeführt wurde. 39 Kinder von Mitarbeitern der Kreisverwaltung nutzten die Möglichkeit, den Arbeitsplatz ihrer Eltern kennenzulernen. Allen Kindern und Beschäftigten habe der Tag viel Spaß bereitet. Die Kinder bekamen auch die Möglichkeit, sich bei Landrat Schwing auf den „Chefsessel“ zu setzen. Die Ideen für die Organisation dieses Tages wurden in einer Broschüre zusammengefasst, die an interessierte Firmen und Institutionen verteilt wird.
Widersprochen hat Landrat Schwing der Forderung der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, die Halbtagsstelle von Frau Seidel in eine Ganztagesstelle umzuwandeln. Bei der derzeitigen Finanzsituation sehe er keine Möglichkeit, die notwendigen Mittel bereitzustellen. Beachtet werden müsse auch, dass alle nach „aussen“ gerichtete Maßnahmen und Angebote der Gleichstellungsbeauftragten freiwillige Leistungen seien.
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