04.05.2012

Pressemitteilung Arbeiten am Schulzentrum Elsenfeld gehen auf die Zielgerade

Das größte Bauprojekt des Landkreises Miltenberg, das Schulzentrum Elsenfeld, kann nach Umbau und Generalsanierung aller Voraussicht nach wie geplant am 20. Juli eingeweiht werden. Alle Arbeiten liegen im Zeitplan, erklärte Claudius Deboy vom Kreisbauamt den Bauausschussmitgliedern in deren Sitzung am Mittwoch.

Schulzentrum Elsenfeld Bauarbeiten

Während sich die Gebäudehülle des fünften und letzten Bauabschnittes schon seit einiger Zeit im endgültigen Erscheinungsbild präsentiert, wird lediglich die Ostfassade noch fertiggestellt. Im Inneren des Gebäudes laufen Deboy zufolge die Arbeiten auf Hochtouren. In den Osterferien seien die Schnittstellen in beiden Geschossen des fünften Bauabschnitts zu den angrenzenden Treppenhäusern der Bauabschnitte II und IV neu hergestellt worden, berichtete Deboy. Die Aula sei fast komplett gefliest, in den Mehrzweckräumen der Aula sei das Parkett verlegt. Auch der Aufzug sei fertig, die Metallbau- und Malerarbeiten seien weitgehend beendet. Im Obergeschoss seien die Ausbauarbeiten weiter fortgeschritten als im Erdgeschoss. Die Parkettflächen im Flur und in den Kopierräumen müssten vor der Versiegelung nochmals abgeschliffen werden, erklärte der Fachmann. In allen anderen Verwaltungsbereichen werde in der kommenden Woche mit dem Verlegen des Teppichbodens begonnen. Die beiden Verwaltungen würden gleich zu Beginn der Sommerferien in ihre neuen Räume umziehen, kündigte Deboy an. Die Außenanlagen würden allesamt noch im Juni fertig, meinte er. So werde etwa der Tartanbelag in den Pfingstferien aufgebracht. Im hinteren Pausenhof seien die Erd-, Planier- und Pflasterarbeiten in vollem Gang.

Pflasterarbeiten am Schulzentrum Elsenfeld


Auch die Dachsanierungsarbeiten am Miltenberger Johannes-Butzbach-Gymnasium gehen ihrem Ende entgegen, erklärte Roland Dittrich vom Kreisbauamt. Hierfür waren im Herbst 2011 Aufträge in Höhe von 301.813 Euro (Dachabdichtung) und 31.298 Euro (Spenglerarbeiten) vergeben worden. Zusätzlich war auch die energetische Sanierung des Silentium-Raums auf dem Dach der Verwaltung beschlossen worden; die Arbeiten waren für insgesamt 42.338 Euro vergeben worden. Dittrich zufolge seien die Dachabdichtungsarbeiten zu 90 Prozent fertiggestellt, die restlichen Arbeiten sollen rasch beendet werden. Die winterliche Witterung habe die Arbeiten verzögert, erklärte Dittrich. Die Endmontage der Attikableche werde voraussichtlich Mitte Mai erfolgen. Das Wärmeverbundsystem für den Silentium-Raum soll Mitte Mai angebracht werden. Bis Anfang Juni soll auch das Blitzschutzsystem montiert sein. Mit Stand vom 23. April lägen die abgerechneten Kosten bislang bei 242.946 Euro, so Dittrich, der damit rechnet, dass die veranschlagten Kosten unterschritten werden.

Im nichtöffentlichen Teil ermächtigten die Mitglieder des Bauausschusses Landrat Roland Schwing, die lose Möblierung für den fünften Bauabschnitt am Schulzentrum Elsenfeld zu vergeben. Die Schulen hatten dabei Gelegenheit, im Vorfeld ihre Vorstellungen in die Vergabe einzubringen. Gerechnet wird mit Kosten von 138.700 Euro, dazu kommen rund 35.000 Euro für Systemschränke.

Das Gremium beschloss zudem einstimmig, zur Belüftung und Beheizung der Miltenberger Dreifachturnhalle anstelle eines ursprünglich geplanten Gegenstromkreuzwärmeübertragers nun eine Deckenstrahlheizung einzubauen. Diese Form der Heizung verbraucht deutlich weniger Energie, auch der Kohlendioxid-Ausstoß ist deutlich geringer. Diese Heizung ist mit Kosten von rund 130.000 Euro veranschlagt. In einem zweiten Schritt ist geplant, die alte Lüftungsanlage abzubauen und eine neue, kleinere Anlage zu installieren. Der Bauausschuss wird darüber in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause entscheiden. Grob geschätzt werden hierfür Kosten von 71.500 Euro anfallen.

Ebenfalls einstimmig fiel der Beschluss zur Anschaffung eines neuen Teleskop-Radladers für die Straßenmeisterei Miltenberg. Das Gerät, das zur Salzbeladung des Streusilos verwendet wird, kostet 78.421 Euro. Die bestehende Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt, wonach Bauamt und Landkreis die Kosten für die Beschaffung eines Radladers abwechselnd tragen, soll zudem schriftlich fixiert werden.

Schon in wenigen Wochen können auch die Arbeiten zur Deckenbauerneuerung an der Kreisstraße MIL 15 zwischen Riedern und Richelbach beginnen. Der Bauausschuss beschloss einstimmig, dass der Auftrag für die Sanierung des 1,55 Kilometer langen Teilbereichs vor dem Ortseingang Richelbach im Zuge des Deckenbauprogramms für 129.996 Euro vergeben wird. Der Streckenabschnitt muss laut Aussagen der Fachleute aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend saniert werden.

Mit insgesamt 143.475 Euro beteiligt sich der Landkreis Miltenberg laut Beschluss des Bauausschusses an Straßenbauprojekten in Obernburg. Dabei geht es um die Kreisstraße MIL 38 in zwischen Möbelhaus Spilger und Kreisel sowie den provisorischen Kreisverkehr an der Kreuzung der Staatsstraße 2308/Mainbrücke/Kreisstraße MIL 38 in Höhe des Polizeigebäudes mit einem anschließenden Deckenbaubereich entlang der Kreisstraße bis zum Kreisel an der Lindenstraße. Insgesamt kosten die Straßenbauarbeiten, die vom Staatlichen Bauamt ausgeschrieben worden waren, 298.019 Euro. Diese Kosten werden auf Freistaat, Stadt Obernburg und Landkreis Miltenberg aufgeteilt.

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