| Beschreibung: | | Unterfrankens größtes Kabarettfestival wechselt am 23. Juni nach 10 Jahren vom Schloss Kleinheubach in den idyllischen Seegarten Amorbach. Der Wechsel der Location eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten. Auf der Hauptbühne am See wird ab 20 Uhr Michl Müller seine Gäste Django Asül, Philipp Weber, Ottfried Fischer & die Heimatlosen und Jochen Malmsheimer begrüßen. Darüber hinaus wird der vordere Teil des Parks bereits ab 14 Uhr Schauplatz für die verschiedensten Aktionen aus dem Kultur- und Sportbereich sein. Die Akteure aus Amorbach – Kulturkreis Zehntscheuer, Karnevalsverein und Stadt Amorbach – erarbeiten gerade das Programm. Doch die Künstler des Abends stehen bereits fest.
Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Die Sitzplätze (Festbänke) sind nicht überdacht.

Django Asül: Er weiß es gleichermaßen die türkische sowie die deutsche – speziell die bayerische – Seele zu sezieren. Im tiefsten Bayerisch präsentiert Django Asül seinen tiefschwarzen und doppelzüngigen Humor. Sport, Kultur, Politik – Django Asüls Programme umfassen alle Themen. Und dabei ist keiner so brillant in der Betrachtung der gesellschaftlichen Realität wie Django Asül. Das beweist er erneut mit seinem nunmehr fünften Programm „Paradigma“. 2007 trat er am Nockherberg als Fastenprediger an, um den Politikern zum Ramadan - äh zur Fastenzeit - die Leviten zu lesen ... und wurde gleich wieder abgelöst, da er für den Geschmack der Verantwortlichen wohl etwas zu heftig ausgeteilt hatte. Heute ist Django Asül regelmäßig in TV- Sendungen wie "Neues aus der Anstalt", „Ottis Schlachthof“ oder gleich in seiner eigenen Sendung „Asül für alle“ zu sehen.
Philipp Weber: Der Amorbacher!!! Philipp Weber ist eine außergewöhnliche Erscheinung im deutschen Kabarett. Er ist intelligent, charmant, pointiert, politisch, schön und wahnsinnig eingebildet. Manche Kritiker nennen ihn ein Genie – aber nur gegen extrem hohe Bezahlung. Philipp Weber ist nicht nur ein hochtalentierter Kabarettist, er ist auch studierter Chemiker und mit dieser Doppelbegabung hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucherschutz zur humoristischen Kunstform zu erheben. Lange vor Renate Künast hat er die politische Dimension des Essens erkannt. Sein Programm ist, wie er selber meint, eine satirische Magenspiegelung der Gesellschaft oder frei nach Bertolt Biolek: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral!“ Nach diesem Abend werden sie sich besser, gesünder und vor allem viel entspannter ernähren. Wenn sie überhaupt noch Appetit haben ... Jochen Malmsheimer: am 16. Juli bekommt Jochen Malmsheimer den Bayerischen Kabarettpreis verliehen. Zuvor kommt er noch mal in Amorbach vorbei und zeigt Ausschnitte aus seinem brandneuen Programm, das erst am 27. Juni Premiere haben wird. Die Jury begründet die Preisvergabe so: Jochen Malmsheimer wählt für seine Kabarettprogramme gern ungewöhnliche Titel wie „Ich bin kein Tag für eine Nacht“ oder: „Ein Abend in Holz“. Sie stehen sinnbildlich für seinen kraftvollen satirischen Sprachstil, mit dem das Ruhrpottgewächs Zuschauer quer durch die Republik in seinen Bann zieht. In seinen Nummern persifliert er auf einzigartige Weise die Erscheinungen des deutschen Spießbürgertums mit Themen wie „Das Wurstbrot“ oder „Das bürgerliche Wohnzimmer“. Der spielerische Umgang mit Poesie und Pathos gepaart mit enormer Bühnenpräsenz lässt sich schlicht als „malmsheimern“ definieren ... "Gemalmsheimert" hat es schon mal furios, vor einigen Jahren in Kleinheubach aber auch regelmäßig in "Neues aus der Anstalt". Ottfried Fischer & die Heimatlosen: Gerade erhielt er den Orden "Wider den tierischen Ernst" als Nachfolger von Karl-Theodor zu Guttenberg, Ottfried Fischer. Der Kabarettist und Schauspieler hält heiter, humorvoll und hintergründig den Menschen den Spiegel vor, ist nach wie vor eine kabarettistische Naturgewalt und arbeitet mit einer zutiefst humanen Sicht die kleinen und großen menschlichen Schwächen humorvoll auf. Unter dem Titel "die Heimatlosen" formiert sich die Crème de la crème der Münchner Musikszene und begleitet den neu Texte lesenden, aus früheren Programmen zitierenden und improvisierenden Ottfried Fischer. Die Heimatlosen, das sind keine geringeren als der Münchner Musikhochschulprofessor Claus Reichstaller, der Passauer Tubabläser und GMELCHtest-Erfinder Leopold Gmelch, der begnadete Komponist, Akkordeonist und Pianist Christian Ludwig Mayer und der Leiter der einzigen südamerikanischen Percussion-School, César Granados aus Panama. Lassen Sie sich verzaubern von Geschichten, Erzählungen und Anekdoten und natürlich von grandioser Musik. Michl Müller (Moderator) Menschliche Dummheit, kleine Schwächen, die Ungereimtheiten des gesellschaftlichen Lebens, Politik, Sport - nichts ist vor seinem scharfen Blick sicher. Michl Müller, bekannt aus „Fastnacht in Franken“ und „Otti´s Schlachthof“, liebt den großen verbalen „Aufwasch“, egal ob in den kleinen Gefilden der persönlichen Umwelt oder den großen, trüben Polit-Gewässern vermeintlich Mächtiger. Da geht es im Galopp vom Hundertsten ins Tausendste und fast nebenbei treibt er seinem Publikum mit seinen nicht weniger verrückten Liedern die Lachtränen in die Augen. Auch in diesem Jahr können die Karten wieder bequem über das Internet unter www.ADticket.de oder an vielen Vorverkaufsstellen in der ganzen Region bestellt werden. Der Vorverkauf beginnt am 1. März 2012. Karten bekommen Sie u.a. beim Landratsamt Miltenberg, Tel: 09371 501-501 (kultur@Lra-mil.de), bei der Stadt Amorbach, Tel. 09373 209-0, am Kartenkiosk in der Stadthalle Aschaffenburg, Tel: 06021 211-10 oder -19, bei Lotto Sanders & Schmidt, Aschaffenburg, Tel: 06021 23540 und bei allen Filialen des Main-Echo.
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